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Giesecke & Devrient rechnet wieder mit positivem Ergebnis

Unternehmen Giesecke & Devrient rechnet wieder mit positivem Ergebnis

Wer Geld drucken kann, muss nicht automatisch reich davon werden. Giesecke & Devrient hatte zuletzt Schwierigkeiten, aber jetzt soll es bergauf gehen.

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Eine Maschine von Giesecke & Devrient steht in einem Cash Center der Federal Reserve in Baltimore. Foto: Martin Bialecki

Dulles. Der zuletzt unter Druck geratene Gelddruck- und Chipkartenspezialist Giesecke & Devrient ist nach eigenen Angaben zurück in der Erfolgsspur. "Giesecke & Devrient erwartet für 2015 ein gutes, positives Ergebnis", sagte Firmenchef Walter Schlebusch der dpa am US-Unternehmenssitz.

Das Münchner Traditionsunternehmen feiert das 25-jährige Bestehen seines USA-Geschäfts. Das Unternehmen war zuletzt erstmals seit Jahrzehnten in Schwierigkeiten geraten.

2014 startete der Konzern wegen des harten Wettbewerbsdrucks ein Sparprogramm. Dazu zählten die Schließung des Euro-Druckstandortes München und Einschnitte in der Verwaltung. Dagegen gab es heftige Proteste der Beschäftigten. Schlebusch sagte: "Das Kostensenkungsprogramm hat gegriffen. Das gilt für alle Bereiche." Im vergangenen Jahr machte Giesecke & Devrient einen Umsatz von 1,83 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat 11 000 Beschäftigte, davon etwa 1200 in den USA.

Schlebusch sieht bei einigen Großunternehmen Sicherheitslücken vor allem in deren Mobilanwendungen. "Sicherheit kostet Geld und bisweilen geht dabei die Bequemlichkeit zurück. Wenn ich sehe, wie lax insbesondere mittelständische Firmen damit umgehen, muss da noch einiges passieren."

Die Bestrebungen von Apple und anderen Unternehmen, eigene Zahlkreisläufe einzuführen, berührt die Interessen eines Unternehmens wie Giesecke & Devrient unmittelbar. Das Unternehmen sieht das nicht ohne Sorge, auch wenn Schlebusch sagt: "Wir werden unsere Position als Lieferant für Sicherheitslösungen im Bereich mobiler Bezahltechnologien gegenüber großen Playern weiter stärken."

Die anhaltend niedrigen Zinsen führten dazu, dass immer mehr Menschen Bargeld zu Hause horteten. "Diesen Begriff, hort money, haben die Amerikaner übrigens von uns übernommen", sagte Schlebusch. Das Geschäft mit Banknoten wachse bei Giesecke & Devrient jährlich um vier bis fünf Prozent. Im Kartensegment betreue sein Unternehmen weltweit etwa 2,5 Milliarden SIM-Karten. Die Banknoten-Maschinen des Unternehmens stehen weltweit in etwa 5000 sogenannten Cash-Centern.

dpa

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