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Griechen-Hilfe wird nicht verlängert - Euro-Gruppe berät „Plan B“

Verhandlungen Griechen-Hilfe wird nicht verlängert - Euro-Gruppe berät „Plan B“

Die Eurogruppe will das Rettungsprogramm für Griechenland nicht mehr verlängern. Das Land steuert nach vorerst gescheiterten Verhandlungen über weitere Finanzhilfen auf eine Staatspleite zu.

Quelle: dpa

Brüssel. Griechenland steuert nach vorerst gescheiterten Verhandlungen über weitere Finanzhilfen auf eine Staatspleite zu. Die Euro-Gruppe lehnte am Samstag bei einem Krisentreffen in Brüssel Forderungen der griechischen Regierung nach einer Verlängerung des Hilfsprogramms über den 30. Juni hinaus ab. Damit würden noch bereitstehende Milliardenhilfen am 30. Juni verfallen.

Zugleich begannen die Euro-Finanzminister unter Ausschluss des griechischen Ressortchefs Gianis Varoufakis mit Beratungen über die Konsequenzen. Wie Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem weiter mitteilte, gehe es auch um die Vorbereitung erforderlicher Maßnahmen, um sicherzustellen, dass jederzeit die Stabilität der Eurozone auf hohem Niveau aufrechterhalten bleibe: „Wir sind entschlossen, die Stärke und die Glaubwürdigkeit der Eurozone zu wahren.“

Zuvor hatte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras überraschend angekündigt, die Griechen über das Spar- und Reformprogramm der Geldgeber abstimmen zu lassen. Er selbst lehne das Programm aber ab. Das war in der Euro-Gruppe auf scharfe Kritik gestoßen. „Es ist zwar sehr bedauerlich. Aber das Programm wird dennoch am Dienstagabend auslaufen“, sagte Dijsselbloem weiter. „Das ist die letzte Phase gewesen, wo noch eine Einigung möglich gewesen wäre.“

Die griechische Regierung habe aber den Prozess abgebrochen und die Vorschläge der Geldgeber abgelehnt. Es sei unfair, dass die Athener Regierung nun diese Vorschläge zur Volksabstimmung vorlege und dabei für ein Nein und ein negatives Votum werbe.

LVZ

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