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Griechenland-Krise und Linksruck in Spanien belasten Dax

Börsen Griechenland-Krise und Linksruck in Spanien belasten Dax

Die Griechenland-Krise und der Wahlerfolg der Linken bei den spanischen Regionalwahlen haben den deutschen Aktienmarkt nach dem langen Pfingstwochenende belastet.

Frankfurt/Main. Für zusätzlichen Druck sorgte am Dienstagnachmittag eine schwache Wall Street. Der weiter nachgebende Eurokurs lieferte keinen Rückenwind. Der Dax fiel um 1,61 Prozent auf 11 625,13 Punkte. Der Index der mittelgroßen Konzerne MDax büßte 0,97 Prozent auf 20 713,13 Punkte ein und der TecDax sank um 1,22 Prozent auf 1710,12 Punkte.

Mit Blick auf Griechenland gibt es trotz klarer Zusagen der Regierung in Athen weiter Wirbel um die fristgerechte Rückzahlung von Krediten an den Internationalen Währungsfonds (IWF) im Juni. Angesichts der akuten griechischen Finanzkrise warnte der Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, vor einer möglichen Staatspleite. Die Kursverluste am Aktienmarkt zeigten, dass die Anleger einen Zahlungsausfall für möglich hielten, sagte Analyst Jasper Lawler vom Wertpapierhändler CMC Markets UK.

Hinzu kam ein Linksruck bei den Regionalwahlen in Spanien, der Unsicherheit an den Finanzmärkten schürte. So gilt die aktuelle Regierung unter der Führung des konservativen Ministerpräsident Mariano Rajoy vielen Beobachtern als Garant für die Reformpolitik und die wirtschaftliche Erholung im Land. Nun wachsen die Befürchtungen, dass die Ende des Jahres anstehende Parlamentswahl zu einem Risiko für die Erholung der Wirtschaft werden könnte.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,99 Prozent auf 3619,30 Zähler. Auch die nationalen Indizes in Paris und London gaben nach.

An der Wall Street litt der US-Leitindex Dow Jones Industrial unter Spekulationen über eine US-Leitzinserhöhung noch im laufenden Jahr. Zuletzt waren teils Hoffnungen auf einen späteren Zeitpunkt und damit länger vorhandenes Billiggeld aufgekommen. Das Börsenbarometer gab bis zum europäischen Handelsschluss fast 1 Prozent nach, nachdem US-Konjunkturdaten insgesamt zumindest nicht gegen die Erwartungen eines Zinsschrittes gesprochen hatten.

Einziger Gewinner im Dax waren die Aktien von Henkel mit einem Plus von 1,16 Prozent. Der Konsumgüterhersteller könnte einem Medienbericht zufolge das Rennen um den Haarpflegespezialisten Wella für sich entscheiden.

Die Papiere des Gasekonzerns Linde fielen zwar um rund 1 Prozent, hielten sich damit aber nach einer Kaufempfehlung der DZ Bank noch vergleichsweise gut. Auch bei den Anteilsscheinen von Salzgitter stützten positive Analystenstudien. Die Titel des Stahlkochers traten im schwachen MDax unter dem Strich nahezu auf der Stelle.

Zu den größten Verlierern zählten Bankenwerte. So büßten die Papiere der Commerzbank und der Deutschen Bank mehr als 2 Prozent ein. Händler verwiesen auf eine deutlich erhöhte Unsicherheit wegen der Griechenland-Krise und der Spanien-Wahlen.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,48 Prozent am Freitag auf 0,45 Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,19 Prozent auf 138,87 Punkte nach. Für den Bund Future ging es um 0,55 Prozent auf 154,73 Punkte nach oben.

Der Kurs des Euro sank auf 1,0886 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0926 (Montag: 1,0978) Dollar festgesetzt. Ein Dollar kostete damit 0,9153 (0,9109) Euro.

dpa

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