Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 0 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Großbanken sollen weiteres Finanzpolster bilden

Finanzen Großbanken sollen weiteres Finanzpolster bilden

Großbanken sollen einen zusätzlichen Finanzpuffer schaffen, um bei Schieflagen nicht mit Steuergeld gerettet werden zu müssen. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollten sich am Donnerstagabend in Lima am Rande der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank auf ein weiteres Sicherheitspolster für große Finanzinstitute verständigen.

Voriger Artikel
Baupreise in Deutschland steigen um 1,6 Prozent
Nächster Artikel
Bundesbank: Deutsche wollen Kleinmünzen behalten

Graue Wolken ziehen über die Hochhäuser im Bankenviertel in Frankfurt am Main. Großbanken der führenden G20-Länder sollen ein zusätzliches Finanzpuffer schaffen, um bei Schieflagen nicht mit Steuergeld gerettet werden zu müssen.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Lima. n. Voraussichtlich 30 Großbanken aus aller Welt müssten dann ausreichend haftendes Kapital zur Verlustabdeckung vorhalten.

Nach Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht ein Kompromiss vor, dass Banken in allen G20-Ländern bis zum Jahr 2022 mindestens 18 Prozent der Bilanzrisiken zur Verlustabdeckung vorhalten müssen. Dieser Puffer wird Total Loss-Absorbing Capacity (TLAC) genannt. Dem Vernehmen nach soll das zusätzliche Polster bis 2022 in zwei Stufen eingeführt werden.

Er hoffe, dass sich die G20 auf den Kompromiss verständigen, sagte Schäuble. Damit werde mit dem Satz, "Das nächste Mal zahlen nicht mehr die Steuerzahler, wenn Banken scheitern", auch Ernst gemacht.

Hintergrund ist das sogenannte too-big-to-fail-Problem, also die Tatsache, dass bisher Banken allein wegen der Folgerisiken durch ihre Größe und internationale Vernetzung nicht Pleite gehen konnten und der Steuerzahler einspringen musste.

Dagegen wurden bereits mehrere Maßnahmen eingeleitet, unter anderem die Vorgabe, dass vorrangig Eigentümer und Gläubiger der Banken bei einer Rettung zur Kasse gebeten werden. Nun soll es mit TLAC ein weiteres Polster geben. Der Schritt gilt als eine der letzten Konsequenzen aus der Finanzkrise von 2007.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.966,00 -0,21%
TecDAX 2.504,25 -0,32%
EUR/USD 1,1795 +0,20%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BÖRSE 93,49 +1,05%
DT. BANK 16,21 +0,28%
HEID. CEMENT 92,56 +0,09%
FRESENIUS... 63,50 -5,62%
RWE ST 19,40 -4,32%
E.ON 9,78 -2,57%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 240,29%
Commodity Capital AF 204,91%
Stabilitas PACIFIC AF 130,93%
Allianz Global Inv AF 122,47%
Apus Capital Reval AF 104,01%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr