Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Hat die Post Streikende eingeschüchtert?

Tarife Hat die Post Streikende eingeschüchtert?

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post um kürzere Arbeitszeiten und mehr Lohn wird der Ton zwischen den Tarifpartnern zunehmend schärfer. Verdi warf dem Management jetzt vor, Streikende mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes gedroht zu haben, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Voriger Artikel
Griechische Wirtschaft rutscht erneut in die Rezession
Nächster Artikel
Lufthansa-Piloten bereit zur Schlichtung

Durch den bundesweiten Ausstand in der Postbearbeitung kommt es bei der Zustellung in ganz Deutschland zu Verzögerungen.

Quelle: Oliver Berg

Berlin. t. Betroffen gewesen seien dabei befristet beschäftige Arbeitnehmer. Ein Konzernsprecher bezeichnete die Vorwürfe dagegen als "Rufschädigung". Es gebe keine gezielte Bedrohung oder Einschüchterung der Mitarbeiter durch die Unternehmensführung, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Bei der Größe des Konzerns könne er solche Vorgänge aber auch nicht grundsätzlich ausschließen.

Wegen der Vorgänge bei der Post hat Verdi auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eingeschaltet, wie die Zeitung und die Deutsche Presse-Agentur erfuhren. In seiner Eigenschaft als SPD-Chef schrieb Gabriel an Vorstandschef Frank Appel, um zu erfahren, ob die Vorwürfe zutreffend sind oder nicht. Allen Arbeitgebern, ganz besonders aber den großen Unternehmen mit Bundesbeteiligung müsse die Achtung persönlicher wie kollektiver Arbeitnehmerrechte abverlangt werden, heißt es der SZ zufolge in dem Brief. Dazu sagte der Postsprecher lediglich, dass sich der Konzern immer in engen Gesprächen mit seinen Großaktionären befinde. Der Bund hält noch eine Aktienpaket von 21 Prozent an der Post.

Der Postsprecher wies weiter darauf hin, dass allein 2015 über 2000 befristet Beschäftigte vom Unternehmen einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten hätten. "Warum sollten wir uns dieses Instrument aus der Hand nehmen lassen?" Er forderte Verdi auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und konstruktiv auf das Angebot der Post einzugehen.

Am vergangenen Wochenende hatte das Unternehmen in der vierten Tarifrunde unter anderem angeboten, die Kündigungsschutz für die Beschäftigten um drei Jahre bis 2018 auszuweiten sowie Heiligabend und Silvester wieder als arbeitsfreie Tage einzuführen. Auch Pausenregelungen sollten ausgeweitet und Schichtzuschläge großzügiger geregelt werden.

Dies alles entspreche insgesamt einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde mit vollem Lohnausgleich. Verdi wies das Angebot zurück, brach die Verhandlungen ab und kündigte Warnstreiks an. Die Beschäftigten in allen 83 Briefzentren sind nach Angaben von Verdi aufgerufen worden, ihre Arbeit niederzulegen. Durch den bundesweiten Ausstand in der Postbearbeitung werde es bei der Zustellung deutschlandweit zu Verzögerungen kommen. In den kommenden Tagen würden die Streikmaßnahmen fortgesetzt, hieß es.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 158,73%
Structured Solutio AF 154,97%
Stabilitas PACIFIC AF 151,07%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr