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Wirtschaft Hoher Verlust für Windparkbetreiber Prokon
Nachrichten Wirtschaft Hoher Verlust für Windparkbetreiber Prokon
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20:29 27.04.2017
Vor drei Jahren sorgte Prokon mit einer spektakulären Pleite für Aufsehen. Nun macht der Windkraftbetreiber erneut hohe Verluste. Quelle: dpa
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Itzehoe

Der Windparkbetreiber Prokon rechnet – nur drei Jahre nach der spektakulären Pleite – mit einem Konzernverlust von 75 bis 80 Millionen Euro für das Jahr 2016. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Itzehoe mit. Wesentliche Gründe für diese Entwicklung seien unterdurchschnittliche Winderträge durch das schlechteste Windjahr der vergangenen 20 Jahre sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen gegen die polnischen und finnischen Tochtergesellschaften. Dahinter stecken Steuerforderungen des polnischen Staates, der die Grundsteuer für Windparks erhöht hat.

Prokon wurde nach der Insolvenz von den Gläubigern als Genossenschaft mit fast 40.000 Mitgliedern weitergeführt. Das Unternehmen betreibt mehr als 340 Windkraftanlagen mit einer Leistung von gut 600 Megawatt in Deutschland und Polen und versorgt knapp 30.000 Haushalte mit Öko-Strom. Der Umsatz liegt unterhalb von 100 Millionen Euro. Durch den Verlust sei die Liquidität des Unternehmens nicht beeinträchtigt heißt es in der Mitteilung. Für das laufende Jahr sei vor Steuern mit einem Gewinn zu rechnen.

Von RND/dpa

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