Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft IWH und ZEW senken Konjunkturprognose
Nachrichten Wirtschaft IWH und ZEW senken Konjunkturprognose
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:15 16.06.2015
Container lagern auf dem Container-Terminal von Eurogate im Hafen von Hamburg. Quelle: Christian Charisius/Illustration
Anzeige
Halle/Mannheim

t. Im März hatten die Wissenschaftler noch einen Zuwachs von 2,0 Prozent vorhergesehen.

Nach dem Jahresendspurt 2014 habe sich die Wirtschaft im ersten Quartal schlechter als erwartet entwickelt, hieß es zur Begründung. Für das Sommerhalbjahr deuteten die Frühindikatoren aber auf eine Beschleunigung des Wachstums hin. Die Kapazitäten dürften dann stärker als normal ausgelastet sein. Die Zahl der Erwerbstätigen werde weiter steigen, wenn auch nicht so stark wie im Vorjahr. Für nächstes Jahr hoben die Forscher ihre Prognose von 1,6 auf 1,7 Prozent Wachstum an. Risiken seien aber der Konflikt mit Russland und das Griechenland-Drama.

Auch die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) trübten sich wegen des anhaltenden griechischen Schuldendramas ein. Der Indikator des Zentrums sei im Juni um 10,4 Punkte auf 31,5 Zähler gefallen, teilte das ZEW in Mannheim mit. Im ersten Quartal hatte sich das Wachstum nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auf 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal verlangsamt. Für das vierte Quartal 2014 waren noch 0,7 Prozent ermittelt worden. Die Bundesbank hatte Anfang Juni für dieses Jahr 1,7 Prozent und für 2016 1,8 Prozent Wachstum prognostiziert.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Europäische Gerichtshof stützt die Anti-Krisen-Politik von EZB-Präsident Mario Draghi und erklärt den Kauf von Staatsanleihen grundsätzlich für rechtens.

16.06.2015

Die Deutsche Bahn hat einen großen Auftrag im deutschen Regionalverkehr an die Konkurrenz verloren. Von 2018 an sollen fünf stark genutzte Regionallinien zwischen Aachen, Köln und dem Ruhrgebiet von dem britischen Privat-Bahnunternehmen National Express und Abellio Rail NRW, einer Tochter der niederländischen Staatsbahn, betrieben werden.

16.06.2015

Im Arbeitskampf bei der Post lässt Verdi nicht locker und schickt weitere Mitarbeiter des Konzerns in den Dauerstreik. Gleichzeitig appellierte die Gewerkschaft an den Bund als Hauptanteilseigner der Post, zur Lösung des Tarifkonflikts beizutragen.

16.06.2015
Anzeige