Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° stark bewölkt

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Jetzt auch Briefträger und Paketboten im Post-Streik

Tarife Jetzt auch Briefträger und Paketboten im Post-Streik

Der Arbeitskampf bei der Deutschen Post wird härter - und Postkunden könnten die Auswirkungen der Streiks bald mit voller Wucht zu spüren bekommen. Am Mittwoch schickte die Gewerkschaft Verdi erstmals mehrere Tausend Briefträger und Paketboten in den Ausstand.

Voriger Artikel
Tochter der Immobilienbank HRE soll an die Börse
Nächster Artikel
BP-Bericht: USA steigen zum weltgrößten Energieproduzenten auf

Unbefristeter Streik bei der Post: Hintergrund des Tarifkonflikts ist die Ausgründung von 49 regionalen Paketgesellschaften.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Bonn. Inzwischen befänden sich 14 500 Beschäftigte des Bonner Konzerns - darunter 6500 Zusteller - im Dauerstreik, teilte Verdi mit. Die Post nannte jedoch nur eine Zahl von 11 000 Mitarbeitern. Die Auswirkungen für die Kunden hätten erneut in Grenzen gehalten werden können.

Bestreikt werden derzeit bundesweit 83 Briefverteilzentren. Darüber hinaus rief Verdi vor allem Beschäftigte in der Paket- sowie in der sogenannten Verbundzustellung zu Arbeitsniederlegungen auf.

In der Verbundzustellung werden Briefe und Pakete gleichzeitig durch den Postboten ausgeliefert. Die Beschäftigten "erwarten vom Vorstand, dass er willens und in der Lage ist, den Konflikt zu befrieden", erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

In dem Tarifstreit geht es vor allem um 49 regionale Paketgesellschaften, die die Post ausgegründet hatte und die Verdi in den Haustarifvertrag zurückholen will. Dieser sieht höhere Bezüge vor.

Mit der wachsenden Zahl streikender Postmitarbeiter droht die Quote der pünktlichen Zustellungen zu schrumpfen. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir die Auswirkungen für unsere Kunden aufgrund unserer Ausgleichsmaßnahmen gering halten", erklärte das Unternehmen.

Details wollte die Post nicht nennen. Eine Sprecherin verwies lediglich auf Beschäftigte in der Verwaltung und auf externe Dienstleister, die eingesetzt würden.

"Auch unsere 38 000 Beamten arbeiten nach wie vor", sagte sie, ohne einen Hinweis auf deren möglichen Einsatz auf bestreikten Arbeitsplätzen zu geben. Erst vor wenigen Wochen war Verdi vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, der Post genau das verbieten zu lassen. Solange Beamte nicht dazu gezwungen würden, gebe es an dem Vorgehen des Konzerns nichts zu beanstanden, hatte das Bonner Arbeitsgericht geurteilt.

Anfang der Woche hatte Verdi unbefristete Streiks bei der Post gestartet, um dem Arbeitgeber in dem festgefahrenen Tarifstreit weitere Zugeständnissen abzuringen. Zuvor war in sechs Verhandlungsrunden keine Annäherung erzielt worden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.209,00 +0,26%
TecDAX 1.749,00 +0,92%
EUR/USD 1,0545 -0,64%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FRESENIUS... 71,02 +3,99%
FMC 77,20 +3,48%
Henkel VZ 109,92 +2,41%
DT. BANK 17,29 -3,50%
THYSSENKRUPP 23,57 -2,08%
INFINEON 16,24 -0,87%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Stabilitas PACIFIC AF 164,92%
Structured Solutio AF 163,72%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 112,08%
Fidelity Funds Glo AF 98,25%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr