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Kaufland bekommt keine Ware mehr von Iglo und Mars

Handel Kaufland bekommt keine Ware mehr von Iglo und Mars

Wenn's ums Geld geht, wird im Handel mit harten Bandagen gekämpft. Das bekommen jetzt die Kunden von Kaufland zu spüren. Sie müssen damit rechnen, Mars-Schokoriegel und Iglo-Fischstäbchen vergeblich zu suchen.

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Tiefkühlkosthersteller Iglo und Schokoriegelhersteller Mars haben die Belieferung von Kaufland eingestellt.

Quelle: Jens Wolf/Archiv

Neckarsulm. Kunden der Handelskette Kaufland müssen damit rechnen, nach einigen ihrer Lieblingsprodukte vom Schokoriegel bis zum Fischstäbchen vergeblich zu suchen. Denn der Tiefkühlkosthersteller Iglo und der Schokoriegelhersteller Mars haben die Belieferung eingestellt, so Kaufland.

Auch Mars und Iglo bestätigten den Lieferstopp. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

Betroffen vom Lieferstopp sind eine ganze Reihe von bekannten Produkten: Schokoriegel wie Mars, Bounty und Milky Way ebenso wie Iglo-Fischstäbchen und andere Tiefkühlprodukte bis hin zum Spinat.

Hintergrund sind offenbar Auseinandersetzungen über Lieferpreise, Produktplatzierung und die künftige Kooperation. "Iglo und Kaufland konnten sich bis jetzt nicht über die strategische Ausrichtung und Ausgestaltung der weiteren Zusammenarbeit einigen", betonte ein Iglo-Sprecher. Ähnlich äußerte sich Mars.

Das bestimmte Marken zeitweise in einzelnen Handelsketten nicht zu finden sind, ist nicht ungewöhnlich. Denn wenn es ums Geld geht, wird im Handel öfter mit harten Bandagen gekämpft. Erst im vergangenen Sommer gab es große Lücken in den Regalen der Supermarktkette Real, weil ein ganze Reihe von Markenherstellern von Dr. Oetker über Iglo bis Haribo das Unternehmen zeitweise nicht belieferten.

Die Markenhersteller hatten das Gefühl, durch eine von Real einseitig vorgenommene Neuordnung der Lieferbeziehungen unangemessen zur Kasse gebeten zu werden und machten ihrem Unmut deutlich Luft. Umgekehrt hatte Lidl Coca-Cola 2014 für gut zwei Monate aus den Regalen geschmissen. Die Begründung damals klang schon ganz ähnlich wie im aktuellen Konflikt: Es gebe "Streit um ein Vermarktungskonzept".

Angefacht werden dürfte der aktuelle Konflikt nicht zuletzt durch die neue Strategie des Discount-Marktführers Aldi, der neben den klassischen Eigenmarken immer mehr Markenartikel wie Pampers, Nivea, Funny-Frisch-Chips oder Red Bull in sein Angebot aufnimmt - oft zu Niedrigpreisen. Dies zwingt die Wettbewerber nachzuziehen und sorgt für zusätzliches Konfliktpotenzial in den Verhandlungen zwischen Markenherstellern und Händlern, die durch die Strategie von Aldi ihre Gewinnmargen bedroht sehen.

dpa

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