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Wirtschaft Lufthansa-Schlichtung ohne Ergebnis
Nachrichten Wirtschaft Lufthansa-Schlichtung ohne Ergebnis
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16:15 20.06.2015
Im Tarifkonflikt der Lufthansa geht es um Versorgungssysteme für rund 19000 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen. Foto: Inga Kjer
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Frankfurt/Main

Statt ein substantiellen Schlichterspruch abzugeben, appellierten die beiden Vermittler Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz lediglich an die Tarifparteien, ihre Verhandlungen zur Reform der Versorgungssysteme für rund 19000 Flugbegleiter der Lufthansa unverzüglich wieder aufzunehmen.

Dies lehnte die Gewerkschaft, die bereits einseitig das Ende der Schlichtung in Gang gesetzt hatte, scharf ab. "Der Versuch einer friedlichen Einigung zur Alters- und Übergangsversorgung der Kabinenmitarbeiter der Lufthansa ist damit gescheitert", erklärte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies. Lufthansa halte frühere Vereinbarungen nicht ein "und sprengt mit Ansage den gesamten Prozess". Lufthansa provoziere so einen weiteren Arbeitskampf.

Über ihr weiteres Vorgehen will Ufo am kommenden Montag (22. Juni) informieren. Ufo ist nach eigenen Angaben streikbereit, weil eine Urabstimmung der Mitglieder zu einem möglichen Arbeitskampf bereits stattgefunden hat. Mit der parallelen Schlichtung zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat der Kabinenkonflikt nichts zu tun.

Zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den schwierigen Fragen von Übergangs- und Altersrenten war es in der Schlichtung gar nicht erst gekommen. Ufo hatte dem Unternehmen vorgeworfen, das Angebot noch verschlechtert zu haben und daher einen vorzeitigen Schlichterspruch verlangt. Die Lufthansa begrüßte hingegen den Vorschlag der Schlichter für weitere Gespräche.

dpa

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