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Wirtschaft “Made in Germany“ boomt
Nachrichten Wirtschaft “Made in Germany“ boomt
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10:53 09.02.2017
Die Nachfrage nach „Made in Germany“ boomt. Quelle: dpa
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Wiesbaden

Deutschlands Exportwirtschaft setzt ungeachtet der Verunsicherung durch das Brexit-Votum und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ihren Rekordkurs fort. Waren im Bestwert von 1,21 Billionen Euro gingen 2016 ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Es war das dritte Rekordjahr in Folge und ein Anstieg um 1,2 Prozent. Die Einfuhren erhöhten sich um 0,6 Prozent auf 954,6 Milliarden Euro - ebenfalls ein Höchstwert.

Die Export-Stärke Deutschlands dürfte allerdings weiter für Diskussion sorgen. Da Deutschland mehr Waren im Ausland verkauft als vor dort einführt, stieg der Exportüberschuss auf den Rekordwert von 252,9 Milliarden Euro. Der Leistungsbilanzüberschuss kletterte auf 266,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 252,6 Milliarden Euro). In die Leistungsbilanz fließen neben Waren und Dienstleistungen unter anderem Zinsen und Löhne ein.

Deutsche Unternehmen überzeugen „mit innovativen Produkten“

Die Exportkraft Deutschland sorgt immer wieder für Kritik, zuletzt aus den USA. Präsidentenberater Peter Navarro warf Deutschland vor, die USA und die EU-Partner durch einen schwachen Euro „auszubeuten“.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hatte dies scharf zurückgewiesen. „Der Vorwurf, Deutschland beute die USA und andere Länder mit einer unterbewerteten Währung aus, ist mehr als abwegig.“ Deutsche Unternehmen seien vor allem deshalb so erfolgreich, „weil sie hervorragend auf den Weltmärkten positioniert sind und mit innovativen Produkten überzeugen“.

Minus 0,2 Prozent bei Export außerhalb der EU

Besonders kräftig war die Nachfrage nach „Made in Germany“ im vergangenen Jahr in der Europäischen Union. Die Exporte stiegen um 2,2 Prozent auf 707,9 Milliarden Euro. Außerhalb der EU bekamen die Unternehmen dagegen die Schwäche des Welthandels und die politischen Unsicherheiten zu spüren. Die Ausfuhren sanken um 0,2 Prozent auf 499,6 Milliarden Euro.

Der Außenhandelsverband BGA hatte zuletzt für 2016 ein Export-Ergebnis auf dem hohen Vorjahresniveau vorhergesagt. Zum Jahresende legte die Branche allerdings einen kräftigen Schlussspurt hin.

Von RND/dpa

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Pläne für die umstrittene Elbvertiefung weitgehend gebilligt. Es gebe zwar noch rechtliche Mängel, die von den Behörden jedoch nachträglich mit ergänzenden Planungen behoben werden könnten, entschied das Gericht am Donnerstag in Leipzig.

09.02.2017

„Made in Germany“ ist weiterhin angesagt: Laut Statistischem Bundesamt haben deutsche Firmen im Jahr 2016 Waren im Wert von mehr als 1,2 Billionen Euro exportiert. Das ist – zum dritten Mal in Folge – ein neuer Rekord. Auch die Einfuhren sind auf Rekordniveau – sie erhöhten sichauf 954,6 Milliarden Euro.

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