Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Makler warnen: Mietenregelung oft eher Gaspedal als Bremse
Nachrichten Wirtschaft Makler warnen: Mietenregelung oft eher Gaspedal als Bremse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:50 12.08.2015
"Zu vermieten": Eine Wohnung im Berliner Stadtteil Schöneberg. Die Mietpreisbremse wird nach Erwartung von Maklern in vielen Lagen künftig für steigende statt sinkende Mieten sorgen. Quelle: Stephanie Pilick/Archiv
Anzeige
Berlin

In vielen Lagen beispielsweise am Berliner Stadtrand lägen Neumieten derzeit deutlich unter der oberen Spanne des Mietspiegels, die für die Berechnung der zulässigen Miete herangezogen wird. Erfahrungen in den zwei Monaten seit Einführung der Mietpreisbremse zeigten, dass viele Eigentümer die Miete jetzt bis zum gesetzlich erlaubten Maximum erhöhten.

"Wir werden erleben, dass der Markt als Regulativ nicht mehr funktioniert", sagte Wohltorf voraus. Noch lasse sich das in Zahlen allerdings kaum belegen.

Berlin hatte die Mietpreisbremse als erstes Bundesland zum 1. Juni eingeführt. Inzwischen greift sie auch in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Bayern sowie in Hamburg. Bei Neuvermietungen darf die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen gibt es für Erstvermietungen und umfassend modernisierte Wohnungen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Deutschlands größter Strom- und Gaskonzern Eon bleibt auf Talfahrt. Nach kräftigen Gewinneinbußen im ersten Quartal setzte sich die negative Geschäftsentwicklung bis zur Jahresmitte fort.

12.08.2015

Dank einer deutlich höheren Nachfrage in Europa hat BMW im Juli so viele Autos verkauft wie noch nie - obwohl der Absatz in China weiter schrumpft. Weltweit stiegen die Auslieferungen im Juli um 5,6 Prozent auf über 173 000 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce.

12.08.2015

Der Grund seien die deutlich gefallenen Preise für Rohöl und die bessere Wirtschaftslage, heißt es im Monatsbericht der IEA, der in Paris veröffentlicht wurde.

12.08.2015
Anzeige