Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Mallorca will Touristensteuer verdoppeln
Nachrichten Wirtschaft Mallorca will Touristensteuer verdoppeln
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:56 31.08.2017
Seit 2016 existiert die Touristengebühr auf Mallorca – und schon 2018 soll sie deutlich steigen. Quelle: dpa
Anzeige
Palma

Mallorca-Besucher werden ab 2018 wahrscheinlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Parteien der linken Regierungskoalition der Balearen hätten sich auf eine Verdoppelung der umstrittenen Touristenabgabe geeinigt, berichteten Medien am Mittwoch unter Berufung auf das Tourismusministerium der spanischen Autonomen Gemeinschaft in Palma.

Bis zu vier Euro pro Kopf und Nacht

„Es gibt ein Prinzipienabkommen“, sagte auch der regionale Chef der Linkspartei Podemos (Wir können), Alberto Jarabo, der Nachrichtenagentur Europapress. Ein Treffen zur Besprechung der letzten Details werde es am Donnerstag geben, hieß es. Gäste der Inseln Mallorca, Menorca, Formentera und Ibiza würden demnach bis zu vier Euro pro Kopf und Nacht zahlen müssen.

Durch die Erhöhung der im Sommer 2016 eingeführten sogenannten „Ecotasa“ (Ökotaxe) will man insgesamt Einnahmen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr erzielen. Mit dem eingenommenen Geld werden nach Angaben der Regionalregierung vor allem Umweltprojekte finanziert.

Hoteliers halten Vorhaben für „katastrophal“

Der Verband der Hoteliers von Mallorca (FEHM) kritisierte das Vorhaben als „katastrophal“. „Noch ist keine positive Folge (der Touristenabgabe) zu sehen, weder im sozialen Bereich noch in Bezug auf das touristische Angebot“, klagte Verbandspräsidentin Inmaculada Benito in einer Mitteilung.

Je nach Art der Herberge müssen Besucher der Balearen derzeit pro Person und Nacht zwischen 50 Cent und zwei Euro zahlen. In der Nebensaison zwischen November und April wird der Betrag halbiert. Es gibt Überlegungen, die Hauptsaison bereits im März beginnen zu lassen. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren sind befreit.

Von dpa/RND/zys

Die Kritik an der geplanten Staatshilfe für Air Berlin reißt nicht ab: Ryanair-Chef O’Leary beklagt ein „abgekartetes Spiel“, der Chef der Fluglinie Germania ärgert sich über die Einmischung des Staates.

31.08.2017

Nach über zehn Jahren als Vorsitzender des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) steht Matthias Wissmann vor der Ablösung. Der Wechsel an der Spitze soll nach der Bundestagswahl erfolgen, erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Industriekreisen.

31.08.2017

Ubers neuer Vorstandschef Dara Khosrowshahi hat einem Zeitungsbericht nach einen Börsengang in den nächsten 18 bis 36 Monaten in Aussicht gestellt. In den vergangenen Monaten machte Uber vor allem durch Führungschaos, Skandale und Rechtskonflikte Schlagzeilen.

30.08.2017
Anzeige