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Maschinenbau: Hohe Nachfrage aus Euroraum füllt Auftragsbücher

Maschinenbau Maschinenbau: Hohe Nachfrage aus Euroraum füllt Auftragsbücher

Verhaltene Investitionen im Inland, Konjunkturflaute in wichtigen Schwellenländern: Nur dank des sprunghaften Anstiegs der Bestellungen aus dem Euroraum füllen sich die Orderbücher der deutschen Maschinenbauer wieder etwas.

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Die kräftige Nachfrage aus den Ländern des Euroraums hat Deutschlands Maschinenbauern das erste Bestellplus seit Juli verschafft.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Frankfurt/Main. Die kräftige Nachfrage aus den Ländern des Euroraums hat Deutschlands Maschinenbauern das erste Bestellplus seit Juli verschafft.

Im Oktober legte der Auftragseingang preisbereinigt um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, wie der Branchenverband VDMA mitteilte. Im September hatte die Schlüsselindustrie noch ein Orderminus von 13 Prozent verbucht.

Allerdings blieben sowohl die Inlandsnachfrage als auch die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern mit minus 4 beziehungsweise minus 8 Prozent schwach, sagte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. "Ein regelrechter Schub kam jedoch von den Euro-Partnerländern. Großanlagengeschäfte sorgten hier für ein Plus von 55 Prozent." Doch auch ohne diese Anlagen wäre das Wachstum zweistellig ausgefallen.

Im aussagekräftigeren Drei-Monats-Vergleich verbuchten die Maschinenbauer zwischen August und Oktober unter dem Strich ein Minus von 6 Prozent. Auch hier sorgten die Euro-Partnerländer mit einem Plus von 16 Prozent für positive Stimmung, während die Bestellungen aus dem Ausland insgesamt um 5 Prozent und die Inlandsorder um 7 Prozent zurückgingen. "Für das laufende Jahr ergibt sich daraus nach zehn Monaten ein insgesamt stagnierender Auftragseingang", sagte Wortmann.

Immerhin seien die Betriebe in der EU eindeutig auf Erholungskurs. "Das spürt auch der deutsche Maschinenbau", betonte der Konjunkturexperte. So seien die Exporte in die EU-Staaten in den ersten neun Monaten 2015 um 6 Prozent gestiegen.

Die großen osteuropäischen Märkte wie Polen, Tschechien, die Slowakei oder Ungarn hätten genauso wie die früheren Krisenländer Irland oder Spanien mehr Maschinen "made in Germany" gekauft. Die Lieferungen nach Italien seien sogar zweistellig gestiegen.

Trotzdem läuft es in der Branche nicht rund. Nach früheren Angaben stellt sich der Maschinenbau auch im kommenden Jahr auf Gegenwind ein. Nachdem der VDMA im Sommer die Produktionsprognose für 2015 von zwei Prozent kassiert hatte, erwartet der Verband inzwischen auch 2016 Stagnation. "Die weltweite Nachfrage nach Maschinen und Anlagen läuft gegenwärtig wenig expansiv", erklärte Wortmann.

Sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr werde der Weltumsatz im Maschinenbau nur minimal um jeweils ein Prozent zulegen können. Selbst in China, wo der Markt in den vergangenen Jahren stets zweistellig wuchs, rechnet der VDMA für 2016 nur mit einem Plus von einem Prozent.

dpa

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