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Nach Unwettern: Preise für Blumen könnten zulegen

Agrar Nach Unwettern: Preise für Blumen könnten zulegen

Hobbygärtner und Balkonien-Urlauber werden für neue Gewächse wohl etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Schon jetzt kann es im Gartencenter bei bestimmten Produkten teurer werden.

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Nur ein Drittel der Kunden, die an sonnigen Tagen Gartenfachgeschäfte besuchen, kommen auch an Regentagen.

Quelle: Sebastian Widmann/Archiv

Essen. Verbraucher müssen nach den Unwettern der vergangenen Wochen mit steigenden Preisen in Pflanzen- und Blumengeschäften rechnen. Schon jetzt seien Freiland-Blumen teurer geworden, teilte Nicola Fink vom Fachverband der Deutschen Floristen mit.

"Der Regen hat sich auf die Qualität der Schnittblumen ausgewirkt. Manche Produzenten müssen aussortieren, weil die Blüten angegriffen sind." Fink geht davon aus, dass die Preise auch für weitere Pflanzen anziehen werden. Unwetter und Starkregen hätten in den letzten Wochen vielerorts Felder überflutet und Gewächshäuser zerstört.

Zwar seien die Betreiber versichert, sagte Gabriele Harring, Geschäftsführerin des Bundesverbands für Zierpflanzen. Den Absatzzahlen helfe das aber wenig. Händler fürchteten weniger Nachfrage: "Bei Nieselwetter haben nur wenige Lust, in den Garten zu gehen."

Nur ein Drittel der Kunden, die an sonnigen Tagen Gartenfachgeschäfte besuchten, kämen auch an Regentagen, hieß es beim Bayerischen Gärtnerei-Verband. "Daraus ergibt sich im Zweifel auch ein deutlich geringerer Umsatz", erklärte Verbandsgeschäftsführer Jörg Freimuth. In Bayern sei die Saison bisher sehr durchschnittlich verlaufen.

Heiner Esser, Geschäftsführer beim Landesverband Gartenbau Rheinland, geht davon aus, dass durch Unwetter bei über 100 Betrieben allein am Niederrhein ein Gesamtschaden von bis zu fünf Millionen Euro entstanden ist. Zudem erhöhe Wasser, das lange auf den Feldern stehe, das Erkrankungsrisiko bei Pflanzenkulturen. Komme es so zu Ertragsausfällen, könnten die Preise steigen.

dpa

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