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Noch smarter: IFA stellt vernetzte Technik in den Mittelpunkt

Elektronik Noch smarter: IFA stellt vernetzte Technik in den Mittelpunkt

In der Zukunft soll im Haushalt und in der Unterhaltungselektronik alles einfacher und komfortabler werden. Auf der IFA stellen die Hersteller die neuesten digitalen Fähigkeiten ihrer Produkte in den Mittelpunkt. Die Messe ist derweil größer denn je.

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Auf der IFA stellen die Hersteller die vernetzten Fähigkeiten ihrer neuen Geräte in den Mittelpunkt.

Quelle: Rainer Jensen

Berlin. Ein superschlankes Notebook, ein digitaler Rauchmelder und eine Spülmaschine, die selber einkauft: Auf der diesjährigen IFA stehen vernetzte Geräte im Mittelpunkt, die das Leben erleichtern und weniger Strom verbrauchen soll.

Noch smarter, lautet das Motto der Berliner Messe, die am Freitag ihre Türen für das Publikum öffnet und in diesem Jahr mit Rekordzahlen an den Start geht.

Die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zu 2015 um 13 Prozent gestiegen, die Fläche hat sich um 5 Prozent auf rund 158 000 Quadratmeter vergrößert, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Die IFA gilt traditionell als Impulsgeber der Branche. 35 Prozent der Umsätze weltweit würden im letzten Quartal des Jahres gemacht, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des Branchenverbands gfu. Anfang September sei deshalb der ideale Zeitpunkt für die wichtige Branchenmesse.

Am Mittwoch stellten die ersten Aussteller ihre Neuheiten vor. Bosch will zur treibenden Kraft einer neuen Plattform für das vernetzte Zuhause werden und eine Alternative zu den Angeboten der großen Internet-Konzerne bieten. Dabei stelle der deutsche Elektrokonzern den Datenschutz in den Mittelpunkt, sagte der Chef von Bosch Smart Home, Peter Schnaebele. Auf der IFA präsentierte Bosch unter anderem eine vernetzte Sicherheitskamera fürs Zuhause, einen Rauchmelder mit Internet-Anschluss und eine Steuer-Einheit, in der die Daten gespeichert werden.

"Heute muss der Nutzer die Daten preisgeben und wenn er sich weigert, darf er nicht mitspielen", sagte Schnaebele. Auf der Bosch-Plattform sollen die Kunden dem Teilen von Daten zwischen Geräten verschiedener Anbieter zustimmen können. Aktuell versuchen unter anderem Apple, Google und Amazon, Plattformen zur Steuerung vernetzter Hausgeräte verschiedener Anbieter aus einer Bedienoberfläche heraus zu etablieren.

Schnaebele betonte, für Bosch sei es ein Vorteil, im Konzern neben Hausgeräten eine breite Technik-Palette von Sensoren bis hin zu Auto-Systemen zu haben. Die weißen Flecken sollen mit gezielten Kooperationen ausgefüllt werden. Bosch sucht die Partner dabei selbst aus, statt die Plattform für alle zu öffnen. Nur so könnten Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit gewährleistet werden, argumentierte er.

Auch Siemens stellte die vernetzten Fähigkeiten seiner neuen Geräte in den Mittelpunkt: Der Geschirrspüler etwa organisiert den Nachkauf von Spülmaschinen-Tabs demnächst selbst. Geht der Vorrat zur Neige, wird der Nachschub automatisch online bestellt und kommt mit der Post ins Haus. Für Siemens-Manager Roland Hagenbucher heißt das nächste Ziel in der digitalen Entwicklung "Seamless Life". Gemeint sei damit das "nahtlose, fließende, digitale Ineinandergreifen von Lebenswelten und umfangreichen Ökosystemen, durch das unser Leben einfacher und komfortabler werden kann".

Acer setzt auf schlankes Design: Auf der IFA präsentierte der taiwanesische Elektronikkonzern ein superdünnes Notebook. Das "Swift 7" ist nicht einmal einen Zentimeter dick. Es ist mit Intels aktuellem Core-Prozessor der siebten Generation ausgestattet. Rund neun Stunden soll das Gerät mit 13,3 Zoll-Display mit einer Batterieladung auskommen.

dpa

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