Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Ölpreise setzen Sinkflug fort
Nachrichten Wirtschaft Ölpreise setzen Sinkflug fort
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:02 14.12.2015
Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 85 Cent auf 34,77 Dollar. Damit sank der WTI-Preis erstmals seit 2009 unter die Marke von 35 Dollar. Quelle: Jan-Philipp Strobel
Anzeige
Singapur

g. Mit 36,62 Dollar erreichte Brent zwischenzeitlich den niedrigsten Stand seit Dezember 2008. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 85 Cent auf 34,77 Dollar. Damit sank der WTI-Preis erstmals seit 2009 unter die Marke von 35 Dollar.

Beschleunigt wurde die Talfahrt durch Aussagen aus dem Iran. Es gebe trotz des Preisverfalls "absolut keine Chance", dass das Land die geplante Erhöhung der Ölexporte verschiebe, teilte das iranische Ölministerium mit.

Iran ist derzeit noch mit Sanktionen belegt, die auch die Ölausfuhr betreffen. Wegen der politischen Einigung im Streit um das Atomprogramm des Landes wird erwartet, dass diese Sanktionen bald gelockert werden.

Mittlerweile sind die Wetten auf fallende Ölpreise an den Finanzmärkten auf einen Rekordstand gestiegen. Die einseitige Positionierung der Investoren sei allerdings gefährlich, kommentierten Analaysten der Commerzbank. Das Institut verweist auf die hohe Nachfrage, die auf eine baldige Stabilisierung des Marktes hindeute.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) fiel. Das Opec-Sekretariat teilte am Montag mit, dass der Korbpreis am Freitag 33,76 US-Dollar pro Barrel betragen habe. Das waren 93 Cent weniger als am Vortag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Griechenland muss auf Druck der europäischen Geldgeber seine Infrastruktur privatisieren. Im Fall der Flughäfen soll der Frankfurter Betreiber Fraport zum Zuge kommen.

14.12.2015

Die Deutsche Wohnen AG weist das von Deutschlands größtem Immobilienkonzern Vonovia vorgelegte Übernahmeangebot als unangemessen zurück. "Der Preis ist inakzeptabel", sagte Deutsche-Wohnen-Vorstandschef Michael Zahn am Montag in Frankfurt.

14.12.2015

Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 über deutsche Straßen rollen. Soweit der Plan der Bundesregierung. Die Verkaufszahlen sind bisher aber äußerst mau. Die Verbraucher lassen auch wegen niedriger Treibstoffpreise die Finger von alternativen Antrieben.

14.12.2015
Anzeige