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Ölpreisrutsch zieht Dax weiter nach unten

Börsen Ölpreisrutsch zieht Dax weiter nach unten

Öl kostet aktuell so wenig wie zuletzt vor mehr als zwölf Jahren. Das belastet die Staatshaushalte der Ölexporteure. Anleger fürchten, dass deren Schwäche übergreift und sie zur Finanzierung ihrer Ausgaben ihre milliardenschweren Ölfonds anzapfen.

Frankfurt/Main. Der deutsche Aktienmarkt ist im Sog des fortgesetzten Ölpreisrutsches einmal mehr auf Talfahrt gegangen. Der Dax schloss 2,82 Prozent tiefer bei 9391,64 Punkten. Im Verlauf war er sogar unter 9315 Punkte abgesackt. Das war der tiefste Stand seit Dezember 2014.

Nach der Erholung der Börsen tags zuvor habe der erneute Ölpreisrückgang wieder auf das Gemüt der Anleger geschlagen, sagte Analyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets UK. In diesem Umfeld reiche selbst die am Vortag noch stützende Hoffnung auf weitere Konjunkturimpulse vonseiten Chinas nicht, um den Kursrutsch aufzuhalten.

Die Investoren flohen stattdessen in den sicheren Anlagehafen Bundesanleihen: Der für den deutschen Markt richtungweisende Euro-Bund-Future rückte um 0,57 Prozent auf 161,16 Punkte vor.

Der MDax der mittelgroßen Werte büßte zur Wochenmitte 3,71 Prozent auf 18 322,99 Punkte ein, und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 3,08 Prozent auf 1596,76 Punkte.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 3,28 Prozent auf 2882,59 Punkte bergab. Der Cac 40 in Paris und der Londoner FTSE 100 fielen ebenfalls deutlich. An der Wall Street stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss rund zweieinhalb Prozent tiefer.

Die Aktien von Adidas waren nach einer Kaufempfehlung durch die Privatbank Hauck & Aufhäuser mit einem Plus von 0,09 Prozent der einzige Gewinner im Dax.

Besonders stark unter Druck gerieten die konjunktursensiblen Finanzwerte: Die Aktien der Commerzbank fielen um fünfeinhalb Prozent. Für die Anteilsscheine der Deutschen Bank ging es um 6,04 Prozent auf 17,72 Euro nach unten. Sie rutschten damit erstmals seit 2009 wieder unter 18 Euro.

Die Papiere von TAG Immobilien sackten am MDax-Ende um fast 7 Prozent ab. Die bereinigte Rendite des Immobilienportfolios von TAG könnte unter Berücksichtigung von Kosten und Investitionen niedriger ausfallen als bei der Konkurrenz, schrieb Analyst David Prescott von der britische Investmentbank Barclays.

Am deutschen Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,37 Prozent am Vortag auf 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,21 Prozent auf 140,75 Punkte. Der Kurs des Euro legte zu. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0908 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0907 (Dienstag: 1,0868) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9168 (0,9201) Euro.

dpa

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