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Wirtschaft Ostdeutsche arbeiten im Jahr knapp zwei Wochen mehr
Nachrichten Wirtschaft Ostdeutsche arbeiten im Jahr knapp zwei Wochen mehr
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13:45 13.07.2015
Warnstreik in Chemnitz: Ein möglicher Grund für die schlechteren Arbeitsbedingungen könnte die geringe Tarifbindung im Osten sein. Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv
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Nürnberg/Erfurt

t. Am längsten arbeiten demnach die Beschäftigten in Thüringen, am kürzesten die Bremer.

Die Arbeitszeitforscherin Susanne Wanger vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nannte in der "Thüringer Allgemeinen" (Montag) zwei Ursachen. Ostdeutsche seien eher in Vollzeit beschäftigt. Und sie hätten wegen der geringen Tarifbindung der Betriebe im Osten "höhere Wochenarbeitszeiten und niedrigere Urlaubsansprüche".

Der Ost-West-Abstand von etwa zwei Wochen besteht seit Jahren. Nach den im März vorgelegten Zahlen des Arbeitskreises arbeiten die Beschäftigten in Thüringen pro Jahr 1454 Stunden, es folgen Brandenburg (1445), Sachsen-Anhalt (1436), Sachsen (1432), Mecklenburg-Vorpommern (1429) und Berlin (1409).

Im Westen liegt Hamburg (1405) vorn, vor Bayern (1377), Hessen (1372), Schleswig-Holstein (1368), Baden-Württemberg (1363), Niedersachsen (1353), Rheinland-Pfalz (1341), Nordrhein-Westfalen (1334), Saarland (1331), Bremen (1329). Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1371 Stunden.

dpa

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