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Wirtschaft Pepsi zieht Werbespot nach Kritik zurück
Nachrichten Wirtschaft Pepsi zieht Werbespot nach Kritik zurück
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21:04 05.04.2017
Kendall Jenner. Quelle: AP
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New York

Kritiker hatten Kendall Jenner und Pepsi vorgeworfen, dass sie mit dem kurzen Film die Black-Lives-Matter-Bewegung zu kommerziellen Zwecken missbrauchten. Die Bewegung setzt sich gegen Polizeigewalt gegen Afroamerikaner ein. Sie fühlten sich an ein bekanntes Foto vom vergangenen Jahr erinnert – das Bild zeigt die Demonstrantin Leshia Evans auf einer Black-Lives-Matter-Kundgebung in Baton Rouge. Evans wurde in Gewahrsam genommen, als sie sich Polizisten näherte.

Pepsi entschuldigt sich

Das Video war am Dienstag veröffentlicht worden. Der Werbespot zeigt Jenner in platinblonder Perücke bei Modeaufnahmen, während Demonstranten an der Szene vorbeilaufen. Daraufhin reißt sich Jenner die Perücke vom Kopf, wischt sich den Lippenstift ab und schließt sich den Demonstranten an – um schließlich einem am Rande des Protestzugs stehenden Polizisten eine Dose Cola zu reichen. Er trinkt einen Schluck und grinst, während Jenner mit ihren neuen Freunden davontanzt.

Pepsi zog den Werbespot am Mittwoch zurück. „Pepsi hat versucht, eine globale Botschaft der Einheit, des Friedens und Verständnisses zu projizieren“, teilte der Getränkekonzern zu der Werbung mit dem Mitglied des Kardashian-Clans mit. „Wir haben dieses Ziel eindeutig verfehlt und wir entschuldigen uns dafür.“ Das Unternehmen entschuldige sich auch dafür, Jenner „in diese Position“ gebracht zu haben.

Zunächst hatte Pepsi den Spot verteidigt. Es handele sich um eine weltweit genutzte Werbung, die zeige, wie Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen in einem Geist der Harmonie zusammenkämen. „Wir finden, dass das eine wichtige Botschaft ist“, erklärte das Unternehmen.

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