Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Presse: Barclays will mehr als 30 000 Stellen streichen

Banken Presse: Barclays will mehr als 30 000 Stellen streichen

Die seit langem schwächelnde britische Großbank Barclays steht Berichten zufolge vor einem massiven Stellenabbau. Das Institut könnte in den nächsten beiden Jahren mehr als 30 000 Arbeitsplätze streichen, schreibt die "Times" (Montag) unter Berufung auf hochrangige Quellen im Geldhaus.

Voriger Artikel
Goldpreis fällt auf Fünfjahrestief
Nächster Artikel
Daimler setzt verstärkt auf Senioren

30 000 Arbeitsplätze stehen bei der britischen Großbank Barclays offenbar zur Disposition.

Quelle: Andy Rain

London. s. Ein Insider bestätigte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass jede vierte Stelle durch die laufenden Sparprogramme wegfallen könnte.

Ende 2014 hatte Barclays noch 132 000 Beschäftigte. Das Institut wollte sich zu den Berichten nicht äußern. "Kommende Woche (29.7.) geben wir unsere Zwischenbilanz für 2015 bekannt, bis dahin kommentieren wir nicht", sagte eine Sprecherin.

Vor knapp zwei Wochen hatte die Bank ihren Vorstandschef Antony Jenkins angesichts des schleppenden Umbaus und der chronischen Renditeschwäche vor die Tür gesetzt. Vorübergehend führt Verwaltungsratschef John McFarlane die Geschäfte. Er gilt als harter Sanierer. Barclays steht bei Investoren wegen zu hoher Kosten in der Kritik.

In den vergangenen sechs Jahren hat Barclays insgesamt rund 12 000 Stellen abgebaut, weitere 7000 sollen nach bisherigen Plänen in diesem Jahr folgen. Weit härter gingen zwei in der Finanzkrise teilverstaatlichte Konkurrenten vor.

So reduzierte Lloyds seine Belegschaft auch durch Spartenverkäufe um gut 37 000 auf 95 000, die Royal Bank of Scotland (RBS) halbierte ihre Mitarbeiterzahl sogar fast auf knapp 90 000.

Barclays kämpft mit ähnlichen Problemen wie die Deutsche Bank. Beide Institute betreiben ein umfangreiches Investmentbanking neben dem klassischen Bankgeschäft. Dieses Geschäftsmodell wird von Aufsichtsbehörden kritisch beäugt und mit besonders hohen Kapitalanforderungen versehen. Beide Geldhäuser waren zudem in zahlreiche Skandale der Branche in den vergangenen Jahren verwickelt, die viel Geld und Ansehen kosteten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.020,50 +2,28%
TecDAX 1.726,00 +1,51%
EUR/USD 1,0755 +0,36%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 23,49 +6,53%
CONTINENTAL 178,34 +3,76%
VOLKSWAGEN VZ 125,92 +3,60%
RWE ST 11,69 -2,49%
FMC 73,89 -1,35%
MERCK 92,09 -1,00%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%
Morgan Stanley Inv AF 91,29%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr