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13:54 18.12.2016
Weiter auf Kurs Wachstum: Die Stimmung im Mittelstand ist sehr positiv. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist trotz wachsender Herausforderungen stabil positiv. In der Herbstumfrage des Bankenverbandes BVR und der DZ Bank bewerteten die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage tendenziell nochmals besser als im Frühjahr. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich zwar leicht eingetrübt, bleiben aber im langjährigen Vergleich immer noch auf hohem Niveau.

„Der Mittelstand wird die Herausforderungen aus Fachkräftemangel, Brexit und Niedrigzinsniveau ohne größere Blessuren überstehen“, prognostizierte Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Die Unternehmen hätten ihre Krisenfestigkeit in den vergangenen Jahren vor allem dank stetiger Stärkung der Eigenkapitalquoten erheblich gesteigert. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote der kleinen und mittleren Unternehmen beträgt demnach kräftige 27,7 Prozent.

Neun von zehn Unternehmen bewerten Lage als „gut“

Insgesamt beurteilen 86,7 Prozent der 1501 repräsentativ befragten Unternehmen ihre aktuelle Lage als „sehr gut“ oder „gut“ (Frühjahrs-Umfrage: 84,4 Prozent). Mehrheitlich erwarten Mittelständler quer durch alle Branchen, dass sich ihre Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten weiter verbessern wird. Am optimistischsten zeigen sich derzeit die Elektroindustrie sowie die Chemie- und Kunststoffindustrie. Die beiden exportorientierten Branchen hoffen auf ein Anziehen des Auslandsgeschäfts.

Acht von zehn (80,7 Prozent) Mittelständlern wollen in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen investieren. Zudem hält die seit dem Jahr 2010 laufende Personaloffensive an: Im kommenden halben Jahr plant ein Viertel der Befragten einen weiteren Personalaufbau. Außer der Agrarwirtschaft wollen alle Branchen ihre Beschäftigung ausweiten. Zunehmend Sorgen bereitet den Betrieben allerdings der Fachkräftemangel: Für 70,4 Prozent der befragten Unternehmen ist dies mittlerweile das größte Problemfeld.

Von RND/dpa

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