Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Privates Geldvermögen wächst langsamer

Finanzen Privates Geldvermögen wächst langsamer

Das Geldvermögen der Bundesbürger wächst - aber deutlich langsamer als noch zu Jahresbeginn. Vor allem die Entwicklung an den Börsen hinterlässt im zweiten Quartal Spuren.

Voriger Artikel
Ulmer Sparkasse legt Revision im Scala-Streit ein
Nächster Artikel
Hauptstadtflughafen soll nach wie vor 2017 eröffnen

Wie das Vermögen in Deutschland verteilt ist, geht aus der Studie nicht hervor.

Quelle: Marc Müller/Symbolbild

Frankfurt/Main. Die Flaute am Aktienmarkt hat den Anstieg der Geldvermögen in Deutschland im zweiten Quartal gebremst.

Wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte, legte das Geldvermögen der privaten Haushalte von April bis Ende Juni um gut 5 Milliarden Euro oder 0,1 Prozent auf 5224 Milliarden Euro zu. Es war der geringste Anstieg seit Anfang der 90er Jahre.

Zu Jahresbeginn 2015 war das Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen gegenüber dem Vorquartal noch um knapp 140 Milliarden Euro gewachsen. Für Bremsspuren sorgte im zweiten Quartal vor allem die Entwicklung an den Börsen.

Im Sommer hatte unter anderem die Sorge um Griechenland Dax und Co. nach unten gedrückt. Die Bundesbank bezifferte die Bewertungsverluste auf rund 36 Milliarden Euro. "In einem allgemein schwachen Börsenumfeld waren davon vor allem die Anteile an Investmentfonds und Aktien betroffen", erklärte die Notenbank.

Das Vermögen durch Transaktionen belief sich im zweiten Quartal auf gut 41 Milliarden Euro. Dabei investierten die privaten Haushalte ihr Geld erneut trotz niedriger Zinsen bevorzugt in kurzfristige und vermeintlich sichere Bankeinlagen sowie in Versicherungen und Pensionseinrichtungen.

"Ihre Bedeutung für die Geldvermögensbildung deutet auf eine anhaltend hohe Risikoaversion der privaten Haushalte hin", erklärte die Bundesbank. Mit Risikoaversion ist die Abneigung gemeint, Risiken einzugehen.

Rund 28 Milliarden Euro steckten die Bundesbürger in Bankeinlagen, vor allem in Sichteinlagen, einschließlich Bargeld, die allerdings kaum Zinsen abwerfen. Termin- und Spareinlagen einschließlich Sparbriefe wurden nach den Angaben hingegen netto abgebaut. Die Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen wurden netto um rund 17 Milliarden Euro aufgestockt.

Immobilien oder Kunstwerke sind in der Statistik nicht enthalten. Auch wie das Vermögen verteilt ist, geht aus der Studie nicht hervor.

Weil sich die Verbraucher angesichts niedriger Zinsen zugleich stärker verschuldeten, sank das Geldvermögen unter dem Strich im zweiten Quartal erstmals seit 2011 leicht - um knapp 6 Milliarden Euro oder 0,2 Prozent auf 3625 Milliarden Euro. Ein Großteil der Neukredite von 12 Milliarden Euro entfiel den Angaben zufolge auf Wohnungsbaukredite.

Die gesamten Verbindlichkeiten der Privathaushalte erhöhten sich um 0,7 Prozent auf 1599 Milliarden Euro.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Polar Capital Fund AF 106,75%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr