Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Puma und Dolce & Gabbana liefern sich Badelatschen-Streit
Nachrichten Wirtschaft Puma und Dolce & Gabbana liefern sich Badelatschen-Streit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:16 12.07.2018
Um diesen Schuh geht es: Die „The Fur Life by Rihanna“-Sandale von Puma. Quelle: dpa
Anzeige
München

Zwei weltbekannte Firmen der Modebranche streiten sich um Badesandalen: Puma versucht, der Konkurrenz von Dolce & Gabbana den Verkauf sündhaft teurer Luxus-Badeschlappen mit echtem Nerzfellbesatz zu verbieten. Der Vorwurf: Die Italiener hätten eine Puma-Badeschlappe kopiert. Deswegen will Puma vor dem Münchner Oberlandesgericht eine einstweilige Verfügung gegen Dolce & Gabbana erwirken.

Das Oberlandesgericht ist bereits die zweite Instanz, die sich am Donnerstag mit dem Fall beschäftigen muss. Die erste Runde vor dem Landgericht hatte das fränkische Unternehmen verloren. Puma vertreibt seit einigen Jahren Badeschlappen mit Kunstfell auf dem Riemen, entworfen von Popstar Rihanna. Laut OLG argumentierten die von Puma beauftragten Anwälte in der ersten Instanz, die Kombination von klassischer Badelatsche und Fellriemen habe die Badetreter „aus der Schweiß- und Umkleidekabinen-Ecke“ herausgeholt. Und andererseits sei die Fellapplikation aus der Pudel- und Chihuahua-Ecke befreit.

Dolce & Gabbana dagegen wehrt sich mit dem Argument, die italienischen Badesandalen seien mit echtem Nerz besetzt, wesentlich teurer und für eine ganz andere Zielgruppe gedacht. Denn das D&G-Produkt kostet demnach knapp 500 Euro, die Puma-Schlappen dagegen sind sehr viel günstiger zu haben. Das Landgericht München hatte Pumas Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurückgewiesen.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Greenpeace hat sich zum Ziel gemacht, elf chemische Superschadstoffe aus der Textilindustrie zu verbannen. Mit Erfolg: Schon 80 Firmen haben sich verpflichtet, den Einsatz der Stoffe bis 2020 auf Null zu senken – darunter sind H&M und Adidas.

12.07.2018

Aldi Nord und Süd passen derzeit ihr Sortiment an, heißt es in einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“. Laut dem Branchenblatt legen die beiden Discounter einige Eigenmarken zusammen. Solo und Sonniger verschwinden im Norden bald aus dem Regal und werden von Süd-Marken abgelöst.

12.07.2018

Leihräder in Innenstädten sind zwar praktisch, stehen aber oft im Weg und sind häufig kaputt. Vor allem ein Anbieter steht in der Kritik – auch weil viele Städte ihn einfach nicht mehr erreichen.

11.07.2018
Anzeige