Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Rheinmetall baut 200 Panzer für Australien
Nachrichten Wirtschaft Rheinmetall baut 200 Panzer für Australien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:17 14.03.2018
Der australische Ministerpräsident Malcolm Turnbull (links) besucht die siebte Brigade in der Gallipoli Kaserne – hinter ihm ein Panzer vom Typ Boxer. Quelle: dpa
Anzeige
Düsseldorf

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall soll Australien 211 gepanzerte Transportwagen vom Typ „Boxer CRV“ liefern. Der Auftrag ist 3,15 Milliarden australische Dollar (2 Mrd. Euro) wert, wie Rheinmetall am Mittwoch mitteilte. Damit handelt es sich um einen der größten Aufträge der Firmengeschichte.

Gebaut werden die Panzer größtenteils direkt in Australien mit Unterstützung von 40 australischen Firmen. Das dürfte den Ausschlag gegeben haben, weshalb Rheinmetall die Ausschreibung gegen den britischen Rüstungskonzern BAE Systems gewonnen hat. Das Auswahlverfahren dauert den Angaben zufolge drei Jahre.

Australien will sein Militär mit dem Milliardenprogramm „Land 400“ modernisieren. Fast 700 veraltete Panzer sollen dabei ersetzt werden. Die Gesamtinvestitionen werden auf 20 Milliarden Dollar geschätzt.

Anleger reagierten erfreut – der Aktienkurs von Rheinmetall stieg am Morgen um fast 4 Prozent.

Von dpa/RND/ang

Der Sportartikelhersteller Adidas will in den kommenden Jahren erneut Aktien im großen Stil zurückkaufen. Der Aufsichtsrat habe grünes Licht für ein weiteres Rückkaufprogramm über bis zu 3 Milliarden Euro gegeben, teilte der Dax-Konzern am Dienstagabend mit.

14.03.2018

Im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften massive Warnstreiks noch vor Ostern angekündigt. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte am Dienstag in Potsdam, die Ausstände sollten in der gesamten Breite des betroffenen öffentlichen Dienstes der Kommunen und des Bundes stattfinden.

14.03.2018

Dass die Gewinne beim weltgrößten Autokonzern 2017 insgesamt sprudelten, war schon bekannt – nun hat Vorstandschef Müller die Zahlen für die Marken vorgelegt. Es läuft gut. Aber ganz verdaut sind die Folgen von „Dieselgate“ noch nicht.

14.03.2018
Anzeige