Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Siemens-Antriebssparte droht Stellenabbau
Nachrichten Wirtschaft Siemens-Antriebssparte droht Stellenabbau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:59 08.02.2016
Im vergangenen Jahr hatte Siemens-Chef Kaeser bereits den Abbau von konzernweit etwa 13 000 Stellen angekündigt. Quelle: Jens Büttner
Anzeige
München

n.

Ein Konzernsprecher lehnte am Montag jeden Kommentar ab. Ein IG-Metall-Sprecher sagte, es liefen Gespräche, wollte sich aber ebenfalls nicht weiter äußern.

Die Sparte baut in Nürnberg, Berlin und anderen Werken große Elektroantriebe für die Öl-, Gas- und Bergbauindustrie. Wegen der niedrigen Ölpreise investieren die potenziellen Kunden nur noch wenig. Umsatz und Gewinn der Sparte sind im ersten Quartal gesunken. In Deutschland beschäftigt sie rund 16 000 Mitarbeiter.

Siemens-Chef Joe Kaeser hatte auf der Hauptversammlung Ende Januar gesagt, die Sparte müsse unter einem neuen Führungsteam zu alter Stärke zurückfinden. "Das ist harte Arbeit", weil sie mit einem Strukturwandel zu kämpfen habe. Im vergangenen Jahr hatte Kaeser bereits den Abbau von konzernweit etwa 13 000 Stellen angekündigt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Aus Protest gegen umstrittene Fahrdienstvermittler wie Uber haben Hunderte Taxifahrer in Prag den Verkehr im Stadtzentrum blockiert. Auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindungsachse der Touristenhochburg kam es am Montag zu kilometerlangen Staus.

08.02.2016

Die Finanzaufsicht hat die Frankfurter Maple Bank für den Zahlungsverkehr geschlossen, weil dem Ahorn-Institut die Pleite droht. Der Staat könnte Millionen Euro Steuergelder zurückfordern, die die Kanadier gemeinsam mit Kunden hinterzogen haben sollen.

08.02.2016

Bahnkunden können ab 11. Februar Fahrscheine sechs Monate im Voraus kaufen. Bislang war das maximal drei Monate vor dem Reisetermin möglich. Die längere Frist hätten sich viele Kunden gewünscht, teilte die Deutsche Bahn am Montag mit.

08.02.2016
Anzeige