Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Siemens und Stadler liefern neue Züge für Berliner S-Bahn
Nachrichten Wirtschaft Siemens und Stadler liefern neue Züge für Berliner S-Bahn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:26 22.12.2015
Das Logo der S-Bahn. Quelle: Paul Zinken/Illustration
Anzeige
Berlin/München

Mit der S-Bahn Berlin GmbH habe das Konsortium einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 1380 Wagen abgeschlossen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Das entspricht der gesamten Berliner S-Bahn-Flotte. Die ersten 106 Züge seien bereits verbindlich bestellt. Das Auftragsvolumen für die 85 vierteiligen und 21 zweiteiligen Fahrzeuge belaufe sich auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.

Die neuen Fahrzeuge sollen auf den Linien der Ringbahn sowie den südöstlichen Zubringern eingesetzt werden, für deren Betrieb die S-Bahn Berlin GmbH erst am Montag den Zuschlag bis zum Jahr 2035 erhalten hatte.

Der Einsatz der ersten zehn Züge sei bereits ab 2020 geplant, anschließend sollen fortlaufend bis 2023 alle übrigen Fahrzeuge auf die Schiene gebracht werden.

Konsortialführer des Auftrags ist die Firma Stadler, die für Konstruktion und Fahrzeugproduktion verantwortlich zeichnet, während auf Siemens unter anderem das Antriebs- und Bremssystem, die Bordnetzversorgung und die Fahrzeugsteuerung entfällt. Genauer beziffert wurden die Anteile der beiden Konsortialpartner an dem Auftragsvolumen zwar nicht, doch dürfte es jeweils bei in etwa der Hälfte liegen. Die Schweizer Stadler Rail Group ist ein Systemanbieter im Schienenfahrzeugbau.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Fünf ehemalige Manager einer Finanzberatungsgesellschaft sollen gemeinsam rund 25 000 Anleger um mehr als 50 Millionen Euro geprellt haben. Seit Dienstag stehen die Finanzberater deshalb unter anderem wegen Untreue und Betrugs vor dem Landgericht Würzburg.

22.12.2015

Die Top-Banker Fitschen, Ackermann, Breuer und & Co. müssen sich auch im kommenden Jahr auf viele Prozesstage im Münchner Landgericht einstellen. Eine Äußerung der Staatsanwältin vor der Weihnachtspause macht wenig Hoffnung auf einen schnellen Abschluss 2016.

22.12.2015

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) hat nach der Verabschiedung der Frauenquote auf einen Kulturwandel in deutschen Führungsetagen gehofft. Doch da ist noch viel Beharrungsvermögen.

22.12.2015
Anzeige