Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft "Spiegel": Schwarze Kasse bei Lufthansa-Beteiligung Sun Express
Nachrichten Wirtschaft "Spiegel": Schwarze Kasse bei Lufthansa-Beteiligung Sun Express
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:49 16.05.2015
Eine Boeing 737-800 der deutschen Fluggesellschaft SunExpress Deutschland. Foto: SunExpress
Anzeige
Frankfurt/Main

Sun Express soll im Rahmen der neuen Billig-Plattform Eurowings ab Herbst für Lufthansa Langstreckenflüge übernehmen.

Ein Lufthansa-Sprecher sagte, vergangenes Jahr seien Hinweise auf die Rechnungslegung bei Sun Express in der Türkei bekanntgeworden. Darauf hin hätten Lufthansa und Turkish Airlines eine gemeinsame Revision durchgeführt. Sun Express erstattete demnach Selbstanzeige und versteuerte Einnahmen für drei von insgesamt knapp zwölf Jahren nach.

Dem Bericht zufolge soll die schwarze Kasse über mehr als zehn Jahre geführt und Ende 2012 aufgelöst worden sein. Gespeist wurde sie nach Erkenntnissen aus einer internen Untersuchung unter anderem aus dem Verkauf von Mitarbeitertickets, wie der "Spiegel" vorab berichtete. Genutzt wurde sie demnach beispielsweise zum Bezahlen von Visa-Gebühren.

Sun Express wurde im Oktober 1989 als Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa gegründet. Heute befördert die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben mehr als 7 Millionen Fluggäste pro Jahr.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor einem Missbrauch der Notenbanken als Retter Griechenlands. "Die Entscheidung über die Zukunft Griechenlands in der Währungsunion liegt eindeutig bei der Politik", sagte Weidmann dem "Handelsblatt".

16.05.2015

Im Tarifkonflikt bei der Post um kürzere Arbeitszeiten und mehr Geld wird die Stimmung immer gereizter. Nachdem Verdi vor wenigen Tagen angebliche Einschüchterungsversuche von Vorgesetzten gegen Streikende scharf gerügt hatte, warf die Gewerkschaft dem Management jetzt vor, systematisch Beamte als Streikbrecher eingesetzt zu haben.

16.05.2015

Der von der Energiewende gebeutelte RWE-Konzern hat jetzt auch noch Ärger mit dem Fiskus. Nach einer Steuerprüfung für die Jahre 2004 bis 2008 muss das Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag an Gewerbesteuer nachzahlen.

16.05.2015
Anzeige