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Wirtschaft Streik bei Eurowings wird fortgesetzt
Nachrichten Wirtschaft Streik bei Eurowings wird fortgesetzt
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12:46 27.10.2016
Sie wollen weiter streiken: Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo Quelle: dpa
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Berlin/Düsseldorf

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo will in der kommenden Woche an zwei Tagen zu weiteren Streiks bei der Lufthansa-Tochter Eurowings aufrufen. Das sagte Ufo-Vorstand Nicoley Baublies am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Nach Angaben von Eurowings fielen wegen des Streiks am Donnerstag 393 von 551 geplanten Eurowings-Flügen vor allem in Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg und Berlin aus. Von den insgesamt betroffenen knapp 40.000 Passagieren seien allerdings fast alle noch in der Nacht rechtzeitig informiert worden, sagte der Eurowings-Sprecher.

Eurowings erwägt Gang zum Arbeitsgericht

Die Lufthansa-Tochter prüft derweil den Gang zum Arbeitsgericht. „Wir werden jetzt juristisch untersuchen, wer für diesen Streik die Verantwortung trägt und behalten uns entsprechende rechtliche Schritte vor“, sagte ein Eurowings-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Der Streik sei unverhältnismäßig. Ufo habe einen scheinbaren Konflikt um Teilzeitmodelle genutzt, um neben der kleineren Eurowings GmbH (23 Jets) auch die größere Teilgesellschaft Germanwings (58 Maschinen) „über Nacht und ohne jede Vorwarnung streikfähig zu machen“, sagte der Sprecher. In der Praxis würde aber fast alle Teilzeitwünsche von Mitarbeitern ohnehin erfüllt.

Zahlreiche Eurowings/Germanwings-Flüge fielen am Donnerstag aus. Unser Bild zeigt die Anzeigentafel am Flughafen Köln/Bonn. Quelle: dpa

Von dpa/afp/RND/zys

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