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Studie: Risiken für Weltwirtschaft so groß wie lange nicht

Weltwirtschaft Studie: Risiken für Weltwirtschaft so groß wie lange nicht

Vor politischer Instabilität infolge von Flüchtlingskrise und Terroranschlägen warnt das Weltwirtschaftsforum in einer Studie. Unternehmsentscheidungen würden dadurch erschwert.

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Die Gefahr eines Versagens in der Klimapolitik wird von den Experten als am folgenschwersten eingeschätzt.

Quelle: Patrick Pleul

London. Die globale Stabilität ist nach Einschätzung von führenden Wirtschaftsexperten so gefährdet wie lange nicht.

Die Risiken sind in allen Bereichen - umweltbezogen, gesellschaftlich, wirtschaftlich, politisch und technologisch - in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen, wie aus dem am Donnerstag in London veröffentlichten Welt-Risiko-Bericht des Weltwirtschaftsforums (WEF) hervorgeht.

Als wahrscheinlichstes Risiko in diesem Jahr sehen die knapp 750 für die Studie befragten Manager und Wirtschaftswissenschaftler den weiteren Flüchtlingszustrom. Am folgenschwersten wird die Gefahr eines Versagens in der Klimapolitik eingeschätzt. Zudem bleibt die Sorge vor wachsenden Einkommensunterschieden groß. Gerade in Industrieländern kommt die Angst vor Cyberangriffen hinzu.

Noch nie in der elfjährigen Geschichte der Studie habe es eine "so breit gefächerte Risikolandschaft" gegeben, heißt es in dem Bericht. Die einzelnen Gefahren seien dabei immer stärker miteinander verbunden. "Wir wissen, dass der Klimawandel andere Risiken wie Migration und Sicherheit verschärft, aber das sind keineswegs die einzigen Zusammenhänge, die sich rasant entwickeln und oftmals unberechenbare Auswirkungen auf Gesellschaften haben", betonte WEF-Ökonomin Margareta Drzeniek-Hanouz.

"Durch Ereignisse wie die Flüchtlingskrise und Terroranschläge in Europa ist die globale politische Instabilität so hoch wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr", ergänzte John Drzik vom Industrieversicherungsmakler Marsh. Das mache Entscheidungen von Unternehmen schwieriger. Hinzu kommen zwischenstaatliche Spannungen, die Lösungen etwa im Kampf gegen den Klimawandel erschweren.

Bei der 46. WEF-Jahrestagung im Schweizer Alpenkurort Davos wollen in der kommenden Woche (20. bis 23. Januar) mehr als 2500 Spitzenpolitiker, Manager und Wissenschaftler aus mehr als 100 Ländern nach Lösungsansätzen suchen. Deutschland wird von Bundespräsident Joachim Gauck vertreten, der am Eröffnungstag eine Rede hält. Zur Regierungsdelegation aus Berlin gehören zudem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sowie weitere Kabinettsmitglieder.

Nicht dabei sein wird Nordkorea. Das WEF hatte das kommunistische Land wegen dessen jüngsten Atomtest wieder ausgeladen. Nun habe Nordkorea in einem Protestbrief sein "tiefes Bedauern", berichteten die Staatsmedien am Donnerstag. Das Regime in Pjöngjang warf den Veranstaltern vor, aus ungerechtfertigten politischen Gründen gehandelt zu haben.

dpa

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