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Wirtschaft TUI billigt Zusammenschluss von TUIfly und Air Berlin
Nachrichten Wirtschaft TUI billigt Zusammenschluss von TUIfly und Air Berlin
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17:24 23.11.2016
Bald unter einem Namen unterwegs: TUIfly und Air Berlin. Quelle: dpa
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Hannover

Etihad will demnach den touristischen Flugbetrieb von Airberlin übernehmen und in die neue Airline mit Tuifly einbringen. Der Abschluss aller Verhandlungen werde „für die nächsten Wochen erwartet“. TUI, Etihad und Airberlin hatten Anfang Oktober Pläne für die Gründung eines neuen Ferienfliegers aus Tuifly und Teilen von Airberlin bekanntgegeben.

Neue Airline mit 60 Flugzeugen

Die Airline soll nach TUI-Angaben vom Mittwoch ihren Sitz in Wien haben und mit insgesamt 60 Flugzeugen „ein umfassendes Streckennetz“ bedienen. Der Konzern betonte, die gegenüber den Tuifly-Angestellten gemachten Zusagen „haben weiterhin Gültigkeit“. Dies betreffe auch die Sicherung des Standorts Hannover.

Nach einem Bericht der „Süddeutsche Zeitung“ trägt das Projekt den Namen „Blue Sky.“ Mehrheitseigner solle mit 51 Prozent eine österreichische Stiftung werden, 25 Prozent erhalte Air Berlins arabische Großaktionärin Etihad, 24 Prozent Tui.

Nach Bekanntgabe der Pläne im Oktober hatte es massenhafte Krankmeldungen des fliegendes Personals bei Tuifly gegeben. Dies führte zu umfangreichen Ausfällen und Verspätungen; an einem Tag musste die Airline sogar fast alle Flüge streichen. Hintergrund vieler Krankmeldungen waren offenbar Sorgen der Mitarbeiter um ihre Zukunft wegen des geplanten Zusammenschlusses.

Rettungspläne für Air Berlin

Die Rettungspläne für die um ihre Existenz kämpfende Air Berlin gehen noch weiter. Die Flotte der bisher zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft soll auf Druck der Großaktionärin Etihad auf 75 Flugzeuge halbiert werden. Neben den Maschinen, die in den Verbund mit Tuifly eingehen, will Air Berlin ab Ende März 40 Flugzeuge samt Personal an den Lufthansa-Konzern vermieten - vor allem an dessen Billigtochter Eurowings. Dieser Deal ist grundsätzlich ausgehandelt, aber ebenfalls noch nicht in trockenen Tüchern.

Von RND/afp/dpa

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