Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Tchibo erhöht die Kaffeepreise
Nachrichten Wirtschaft Tchibo erhöht die Kaffeepreise
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:45 27.12.2016
Um bis zu 50 Cent pro Pfund wird Tchibo-Kaffee teurer – und womöglich nicht nur dort. Quelle: dpa
Anzeige
Hamburg

Der führende deutsche Kaffeeröster Tchibo erhöht zum 16. Januar die Preise um 30 bis 50 Cent je 500-Gramm-Packung. Das Unternehmen begründete dies am Dienstag in Hamburg mit höheren Einkaufspreisen für Rohkaffee und dem schwächeren Euro.

Rohkaffee ist seit dem Frühjahr deutlich teurer geworden. Von Kursen zwischen 1,10 und 1,20 Dollar je Pfund (453 Gramm) erhöhte sich der Preis zeitweise auf 1,70 Dollar und hat sich nun im Bereich von 1,40 Dollar eingependelt. Zudem wird Rohkaffee in Dollar gehandelt, und der Euro hat zuletzt gegenüber der US-Währung deutlich an Wert verloren.

Zur Galerie
Viele können am Morgen nicht darauf verzichten: Kaffee gilt als der Muntermacher am Morgen - und manchmal auch darüber hinaus. Genuss spielt dabei nicht immer eine Rolle. Die britische Medienagentur Pressat wollte es genau wissen - und hat den Kaffeekonsum in Verbindung mit dem Berufsfeld analysiert. 10.000 Angestellte wurde für die bereits im September 2014 erhobene Studie befragt. Wir zeigen die Top 10 der Ergebnisse:

Die Preispolitik von Tchibo ist richtungsweisend für den deutschen Markt, weil der Konzern die Preise in seinen Filialen selbst festlegen kann. Das gleiche gilt für Aldi Süd und Aldi Nord, die eigene Kaffeeröstereien besitzen und die Preise ihrer Eigenmarken selbst bestimmen.

Bei anderen Anbietern wie Melitta oder Dallmayr übernimmt das der Einzelhandel, also vor allem Edeka und Rewe. Tchibo hatte die Preise zuletzt im Sommer 2015 gesenkt.

Von dpa/RND/zys

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Immer weniger Steuerbetrüger offenbaren ihr Schwarzgeld und zeigen sich selbst an. Dafür dürfte es mehrere Gründe geben. Vor allem aber ist es schwieriger geworden, Geld vor dem Fiskus zu verstecken.

27.12.2016

Die schwer angeschlagene Krisenbank Monte dei Paschi di Siena braucht deutlich mehr Geld als bislang angenommen. Nach einem Stresstest hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren bisherigen Rettungsplan korrigiert – um mehr als drei Milliarden Euro.

27.12.2016
Wirtschaft Steuerentlastungen und teurer Strom - Das ändert sich 2017

Sinkende Steuern, steigende Strompreise, Leistungsgrenzen für Staubsauger – und ein Extra-Feiertag: Darauf müssen sich Verbraucher im Jahr 2017 einstellen.

27.12.2016
Anzeige