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Telekom in Bestform: Investitionen zahlen sich aus

Telekommunikation Telekom in Bestform: Investitionen zahlen sich aus

Zweistelliger Zuwachs bei Umsatz und Gewinn: Bei der Deutschen Telekom laufen die Geschäfte derzeit wie geschmiert. Im zweiten Quartal 2015 verbesserte sich der Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro, teilte der Bonner Konzern am Donnerstag in einem Zwischenbericht mit.

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Der Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Tim Höttges.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Bonn. t.

Ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe hätte der Anstieg bei 5,7 Prozent gelegen. Telekom-Chef Tim Höttges sprach von guten Zahlen: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Unser Geschäftsjahr läuft gut, richtig gut", erklärte der Manager.

Getragen wurde das Plus vor allem durch die positive Entwicklung der Geschäfte auf dem Heimatmarkt und in den USA. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich um 70 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Darin hatte die Telekom allerdings Sondereffekte aus Aufwendungen für Personalmaßnahmen herausgerechnet. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete sie eine Umsatzplus von 14,2 Prozent auf 34,3 Milliarden Euro. Der bereinigte Überschuss kletterte um 73 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Im Inland machen sich inzwischen die Netz-Investitionen in Zuwächsen bei den Kundenzahlen bemerkbar. So kletterte die Zahl der Breitband-Anschlüsse Ende Juni auf 12,5 Millionen. Mit 39,4 Millionen blieb die Zahl der Mobilfunk-Kunden in Deutschland fast unverändert.

Damit lag die Telekom hinter dem fusionierten Unternehmen von Telefónica und E-Plus auf Platz zwei. Die gesamten Umsätze in Deutschland erhöhte sie im zweiten Quartal um 2,1 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Der Erfolg im Breitband-Geschäft habe sich mit erhöhter Dynamik fortgesetzt, hieß es.

Rasch voran schreite auch die Umstellung der Netze im Inland auf die IP-Plattform. Insgesamt seien bereits 7,8 Millionen Anschlüsse umgestellt worden, 95 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Umstellung laufe in den Service-Einheiten nahezu reibungslos, betonte Höttges.

Jedoch räumte er ein, dass es auch zu Komplikationen kommen könne. "Wir befinden uns aber nicht in einer Eskalations- oder Verstopfungssituation", unterstrich Höttges. In den Medien war mehrfach über Probleme und Beschwerden von Kunden bei der Umstellung auf die IP-Technik berichtet worden.

Freude macht dem Bonner Konzern weiterhin die US-Tochter T-Mobile. Das Unternehmen verzeichnet derzeit einen anhaltenden Kundenansturm, der sich inzwischen auch in den Finanzzahlen niederschlägt. So kletterte der Umsatz im zweiten Quartal um 13,7 Prozent auf 8,2 Milliarden US-Dollar. Mit insgesamt 58,9 Millionen Kunden hat der Betreiber Sprint überholt und ist jetzt drittgrößter US-Anbieter.

dpa

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