Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft VW hält Klage eines Ex-Mitarbeiters in den USA für unbegründet
Nachrichten Wirtschaft VW hält Klage eines Ex-Mitarbeiters in den USA für unbegründet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:44 13.03.2016
Droht VW in den USA neues Ungemach?  Quelle: Friso Gentsch/Archiv
Anzeige
Berlin

"Zu weiteren Details können wir uns mit Blick auf das laufende arbeitsrechtliche Verfahren nicht äußern." Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" wirft der frühere Angestellte dem Autobauer vor, nach der Enthüllung der manipulierten Abgas-Tests am 18. September 2015 durch die US-Umweltbehörde EPA in den USA eine routinemäßige Datenvernichtung trotz eines behördlichen Verbots fortgesetzt zu haben.

Der Ex-VW-Mitarbeiter reichte dem Medienbericht zufolge bei einem Gericht im US-Bundesstaat Michigan vor wenigen Tagen seine Klage ein. NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" schreiben, darin trage der frühere IT-Mitarbeiter unter anderem vor, er habe nach dem 18. September bei seiner Tätigkeit im VW-Rechenzentrum in Michigan versucht zu verhindern, dass dort entgegen einer behördlichen Anordnung Daten weiter gelöscht werden.

VW hat wegen der Krise diverse juristische Baustellen, es drohen Milliardenkosten. Im Skandal um manipulierte Abgaswerte von weltweit mehr als 11 Millionen Dieselautos hat der Konzern bereits Rückstellungen von 6,7 Milliarden Euro gebildet. Auch der Rückruf der betroffenen Fahrzeuge kostet viel Geld.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sie können nicht so, wie sie wollen: Gerade kleine Mittelständler in Deutschland würden ihre Geschäftsmodelle gerne digitaler machen und sich damit für die Zukunft rüsten. Doch eine Analyse zeigt: Viele Hürden auf dem Weg dorthin verhindern das.

13.03.2016

Der Manipulationsskandal bei Volkswagen hat nach Darstellung des Industrieverbands BDI dem Ansehen der deutschen Wirtschaft nicht geschadet: "Unsere Rückmeldungen zeigen: Das Label Made in Germany hat durch die VW-Affäre bisher nicht gelitten".

13.03.2016

Aldi, Edeka und Co. nutzen ihre Einkaufsmacht immer häufiger, um Tier- und Verbraucherschutz voranzutreiben. Tierschützer klagen jedoch: "Das Ganze ist scheinheilig, wenn gleichzeitig jede Woche so massiv auf Handzetteln für Billigfleisch geworben wird."

13.03.2016
Anzeige