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VW und Konjunkturdaten trüben die Stimmung

Börsen VW und Konjunkturdaten trüben die Stimmung

Auch zu Beginn der neuen Woche stehen Autoaktien im Fokus der Anleger - besonders natürlich das Papier von VW. Die Anleger sorgen sich vor noch gravierenderen Folgen des Abgas-Skandals und stoßen reihenweise Autowerte ab.

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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

Quelle: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben nervös: Nach der Kurserholung am Ende der vergangenen Woche drückten am Montag der Abgas-Skandal bei Volkswagen und durchwachsene Konjunkturdaten wieder auf die Stimmung.

Der deutsche Leitindex Dax schloss 2,12 Prozent tiefer mit 9483,55 Punkten.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax fiel um 1,68 Prozent auf 18 975,50 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,31 Prozent auf 1715,66 Punkte ein.

In China waren im August die Gewinne der Industrieunternehmen den dritten Monat in Folge gesunken. Die globalen Aktienmärkte leiden bereits seit einiger Zeit unter Sorgen um ein nachlassendes Wirtschaftswachstum in China und die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. In den USA waren die Konsumausgaben im August zwar etwas stärker als erwartet gestiegen, die noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe waren hingegen überraschend zurückgegangen.

Die im Zuge des Abgas-Skandals eingebrochene Vorzugsaktie von Volkswagen rutschte wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Euro: Zum Handelsende stand ein Minus von 7,46 Prozent auf 99,30 Euro zu Buche. Vor dem Hochkochen des Skandals um manipulierte Abgastests hatte das Papier noch 162,40 Euro gekostet.

Im Sog von VW trudelten auch die Papiere anderer Autowerte nach unten: BMW büßte fast drei Prozent ein, Daimler fiel um mehr als 3 Prozent. Für die Aktien des Zulieferers und Reifenherstellers Continental ging es um zweieinhalb Prozent nach unten. Die im MDax notierten Zulieferer Rheinmetall, ElringKlinger und Hella verloren zwischen knapp viereinhalb und fünfeinhalb Prozent. Allerdings schüttete Hella auch eine Dividende aus, was den Aktienkurs optisch zusätzlich nach unten zog.

Die Aktien von Aurubis und Salzgitter standen nach einem Pressebericht im Blick. Wie die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" schrieb, denkt der Stahlkonzern Salzgitter durchaus über ein Zusammengehen mit dem Hamburger Kupferproduzenten nach. Der Aurubis-Kurs stieg um 1,61 Prozent, während der Salzgitter-Kurs um mehr als 3 Prozent absackte.

Unterdessen stabilisierten sich die Aktien von Dialog Semiconductor mit einem Plus von 1,11 Prozent weiter, nachdem sie am vergangenen Montag in der Spitze um 26 Prozent eingebrochen waren. Grund war die geplante milliardenschwere Übernahme der US-Halbleiterfirma Atmel gewesen. "Es mehren sich nun die Hoffnungen, dass Dialog Abstand von seinen Plänen mit Atmel nimmt", sagte ein Börsianer.

Im SDax erholten sich die Papiere des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus nach einer Kaufempfehlung der Privatbank Berenberg weiter und verteuerten sich um 4,76 Prozent.

Am europäischen Aktienmarkt gab der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zum Wochenauftakt um 2,37 Prozent auf 3039,44 Punkte nach. In Paris und London fielen die Leitindizes ebenfalls deutlich. An der Wall Street büßte der Dow Jones Industrial bis zum europäischen Handelsschluss mehr als 1 Prozent ein.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,46 (Freitag: 0,47) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,04 Prozent auf 139,52 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,41 Prozent auf 156,16 Punkte. Der Kurs des Euro stieg zuletzt bis auf 1,1231 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1170 (Freitag: 1,1151) US-Dollar festgesetzt.

dpa

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