Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Verbraucherzentralen gegen Pflicht zu digitalen Stromzählern
Nachrichten Wirtschaft Verbraucherzentralen gegen Pflicht zu digitalen Stromzählern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:54 17.11.2015
Verbraucher sollten selber darüber entscheiden können, ob sie einen intelligenten Stromzähler haben wollen. Quelle: Maja Hitij
Anzeige
Berlin

g. Für Industrie und gewerbliche Großverbraucher könne dies für die Energiewende nötig sein, nicht aber bei durchschnittlichen Haushalten.

Solche Geräte "helfen weder beim Sparen von Energie noch im Portemonnaie". Sorgen bereitet laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands neben Extrakosten vor allem die Sicherheit der Daten und der Privatsphäre.

Die geplante schrittweise Einführung intelligenter Stromzähler soll Privathaushalte bis zu 100 Euro kosten. Deutschland muss nach EU-Vorgaben den Einbau digitaler Messsysteme vorantreiben, damit Verbraucher und Wirtschaft mehr Energie sparen oder Strom billiger bekommen. So sollen sich die anfänglichen Ausgaben für den Einbau der Geräte über die Zeit - wie bei Energiesparlampen oder effizienten Kühlschränken - für die Bürger rechnen.

Bis zu einer Grenze von 6000 Kilowattstunden Verbrauch sollen Netzbetreiber wie Stadtwerke entscheiden, ob sie neue Zähler und Digitaltechnik bei ihren Kunden verwenden oder nicht. Der vzbv kritisiert, hier hätten Verbraucher kein Mitspracherecht.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Konkurrenz im Luftverkehr ist beinhart - das gilt auch für Billigflieger. Der Ryanair-Konkurrent Easyjet legt erneut ein kräftiges Gewinnplus hin. Dennoch reagiert die Börse nicht mit Applaus.

17.11.2015

Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sei um 8,5 Punkte auf 10,4 Zähler gestiegen, teilte das ZEW mit. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 6,0 Punkte gerechnet.

17.11.2015

Im Schatten der Affäre um manipulierte Abgasmessungen bei Volkswagen hat sich im Oktober das Wachstum auf Europas Automärkten abgeschwächt. In der Europäischen Union seien mit gut 1,1 Millionen Autos 2,9 Prozent mehr neu zugelassen worden als ein Jahr zuvor, teilte der Branchenverband Acea mit.

17.11.2015
Anzeige