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231.000 Menschen in Sachsen arbeitslos - Quote bei 10,8 Prozent

231.000 Menschen in Sachsen arbeitslos - Quote bei 10,8 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist erstmals in diesem Jahr leicht zurückgegangen. Mit 230 802 Erwerbslosen sank die Quote von zuletzt 11,1 auf 10,8 Prozent, wie Regionaldirektionschefin Jutta Cordt am Donnerstag in Chemnitz mitteilte.

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Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist leicht zurückgegangen.

Quelle: dpa

Chemnitz. Im Februar hatte es noch 5316 Arbeitslose mehr gegeben. Vor einem Jahr waren sogar 23 274 Menschen mehr ohne Job gemeldet.

Cordt führte die positive Entwicklung auf die einsetzende Frühjahrsbelebung und die anhaltend positive Konjunktur zurück. Allein im März wurden der Statistik zufolge knapp 9700 neue Jobs gemeldet, knapp 9100 davon seien sozialversicherungspflichtig. Den größten Anteil davon steuerte mit rund 2800 Stellen - mehr als ein Viertel - die Zeitarbeitsbranche bei.

Insgesamt wurden im März 19 667 offene Stellen registriert - 1230 mehr als im Februar und immer noch 511 mehr als im März 2011. Drei Viertel davon könnten sofort besetzt werden, hob Cordt hervor. „Die sächsischen Betriebe fragen wieder deutlich mehr Personal nach als noch zu Jahresbeginn. Damit erhöhen sich die Chancen, Arbeitslosigkeit zu beenden und einen neuen Job aufzunehmen“, fügte sie hinzu.

Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) verwies auf Prognosen, wonach sich der positive Trend im laufenden Jahr fortsetzen werde. „Davon werden Arbeitnehmer in allen sächsischen Wirtschaftsbereichen profitieren“, erklärte er. Morlok hob zugleich hervor, dass der Rückgang der Arbeitslosenzahl gegenüber März 2011 um 9,2 Prozent „der stärkste Rückgang im Vergleich der Bundesländer“ sei. Vor einem Jahr hatte es 254 000 Arbeitslose in Sachsen gegeben, die Quote betrug damals 11,9 Prozent.

Ohne Kurzarbeit liegt die sogenannte Unterbeschäftigung im Freistaat laut Statistik inzwischen bei 296 000 Menschen (Februar: 302 000). Darin sind auch die gut 65 000 Menschen erfasst, die etwa durch geförderte Selbstständigkeit, Altersteilzeit, Weiterbildungsmaßnahmen oder Ein-Euro-Jobs aus der Arbeitslosen-Statistik herausfallen. Im März 2011 waren den Angaben zufolge noch 12 300 Menschen mehr mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen versorgt.

dpa

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