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34 Stunden: Porsche-Betriebsrat will Arbeitszeitverkürzung auch in Leipzig

34 Stunden: Porsche-Betriebsrat will Arbeitszeitverkürzung auch in Leipzig

Der Betriebsrat bei Porsche will sich wie im Stuttgarter Stammwerk auch in Leipzig für eine Verkürzung der Arbeitszeit einsetzen. Wie Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück der „Automobilwoche“ sagte, werde in Zuffenhausen aufgrund gestiegener Produktivität die Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich um eine auf 34 Stunden reduziert.

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Porsche-Produktion in Leipzig.

Quelle: Peter Endig

Stuttgart/Leipzig. Das wolle man nun auch im Werk in Leipzig vorantreiben. Dort arbeiten die Mitarbeiter nach Angaben von Hück derzeit 38 Stunden pro Woche. Zudem wolle er sich für eine Betriebsrente in Leipzig starkmachen, sagte Hück der „Stuttgarter Zeitung“ (Montag). Die unsichtbare Mauer zwischen Ost und West müsse eingerissen werden.

„Durch die Produktivitätssteigerung in der Produktion in Zuffenhausen nimmt der Stress meiner Kolleginnen und Kollegen zu. Dafür brauchen wir ein Ventil. Das haben wir mit der Arbeitszeitverkürzung in Zuffenhausen erreicht“, sagte Hück.

Vor vier Jahren seien am Tag 142 Autos in Zuffenhausen gefertigt worden, inzwischen schafften die 3500 Beschäftigten mehr als 200 Einheiten. Zwar seien neue Mitarbeiter eingestellt worden, andererseits sei aber auch die Produktivität enorm gestiegen.

Porsche baut derzeit sein Leipziger Werk aus. Ende des Jahres soll hier der kleine Geländewagen Macan vom Band rollen. 500 Millionen Euro investieren die Stuttgarter nach eigenen Angaben in den Standort, wo bislang der Panamera und der Cayenne gebaut werden. Zu den 1100 Beschäftigten sollen 1000 neue hinzukommen.

Die Arbeitszeitverkürzung für die Stuttgarter Beschäftigten der VW-Tochter wurde bereits im Dezember vergangenen Jahres angekündigt - sie sei Teil eines umfangreichen Pakets zur Flexibilisierung der Arbeitszeit, sagte Vorstandschef Matthias Müller damals. Im September wurde die Arbeitszeit nun bereits auf 34,5 Stunden reduziert, der zweite Schritt auf 34 Stunden soll im Dezember erfolgen.

Porsche ist einer der profitabelsten Autohersteller weltweit und derzeit auf Kurs zu neuen Absatzrekorden. Zwar stieg die Zahl der Auslieferungen im August weltweit nur noch um 5,2 Prozent auf 11 481. In den Monaten zuvor hatte der Sportwagenbauer aber weltweit zweistellige Steigerungen verbuchen können.

dpa

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