Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Amazon lehnt Tarifgespräche mit Verdi weiter ab - Morlok besucht Leipzig

Amazon lehnt Tarifgespräche mit Verdi weiter ab - Morlok besucht Leipzig

In der festgefahrenen Auseinandersetzung zwischen Amazon und der Gewerkschaft Verdi lehnt der US-Versandriese weiter jede Aufnahme von Tarifgesprächen ab. „Wir sind fundamental davon überzeugt, dass ein dritter Partner im Unternehmen immer nur die zweitbeste Lösung ist“, sagte der Regionalleiter Nordost, Armin Cossmann, am Mittwoch in Leipzig.

Voriger Artikel
Warnstreiks bei der Telekom - Leipzig und Dresden sind betroffen
Nächster Artikel
Leipziger Kreativ-Branche weiter im Aufwind - Künstler leben gern an der Pleiße

Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) hat sich am Mittwoch bei Amazon in Leipzig umgeschaut.

Quelle: dpa

Leipzig. „Ich glaube auch, dass eine Organisation wie Verdi teilweise nicht mehr zeitgemäß ist.“ Die Gewerkschaft erklärte auf Anfrage, bei ihren Forderungen bleiben zu wollen.

Verdi hatte seit Sommer 2013 in den Amazon-Zentren Leipzig und Bad Hersfeld immer wieder zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft will für die Mitarbeiter eine Bezahlung nach Einzelhandelstarif erreichen. Amazon sieht sich als Logistiker, der mit seinen Löhnen am oberen Ende des Branchenüblichen liegt.

Am Mittwoch besuchte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) das Leipziger Amazon-Zentrum. „Ich habe einen sehr guten Eindruck gewonnen“, sagte der Minister nach einem Rundgang. Aus seiner Sicht biete Amazon in Leipzig „attraktive Arbeitsplätze“. In dem Versandzentrum arbeiten nach Amazon-Angaben dauerhaft rund 2000 Menschen. Im Weihnachtsgeschäft könne sich die Zahl verdoppeln oder verdreifachen.

Mit Blick auf den Tarifstreit sagte Morlok, niemand wünsche sich, dass sich eine solche Auseinandersetzung über einen langen Zeitraum hinziehe. Allerdings seien Tarifverhandlungen Sache der Tarifpartner in Deutschland. „Das ist nichts, was wir als Staatsregierung zu kommentieren haben.“

Verdi-Sprecherin Christiane Scheller sagte: „Der Konflikt besteht nach wie vor.“ Es werde überlegt, wie in diesem Jahr reagiert werden soll. „Wir gehen davon aus, dass es weitere Streiks gibt.“

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr