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Arbeitslosenqoute in Sachsen bleibt im November stabil

Arbeitslosenqoute in Sachsen bleibt im November stabil

Hoffnung für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in Sachsen: Die Arbeitslosenquote verharrte laut Arbeitsmarktbericht im November unverändert bei 11,6 Prozent, dem niedrigsten Wert dieses Jahres.

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Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen ist im November stabil geblieben.

Quelle: dpa

Chemnitz. Gleichzeitig geht die Kurzarbeit nach und nach zurück - es arbeiten also wieder mehr Menschen in Vollzeit.

Diese Entwicklung deute darauf hin, dass die sächsische Wirtschaft die Talsohle der Krise durchschritten habe, sagte die neue Chefin der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, Jutta Cordt, bei der Vorstellung des Berichtes am Dienstag in Chemnitz.

Demnach ist die Zahl der Arbeitslosen verglichen mit Oktober geringfügig um 269 zurückgegangen. Im November waren in Sachsen 250 304 Frauen und Männer ohne Job. Das entsprach wie schon im Vormonat einer Quote von 11,6 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 11,5 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit sank auf den niedrigsten Wert seit 1998. Die Langzeitarbeitslosigkeit war leicht rückläufig.

Die Zahl der Kurzarbeiter lag zum Ende des dritten Quartals im September bei 47 256 - 21,3 Prozent weniger als im zweiten Quartal. Zahlen von Oktober und November liegen noch nicht vor, die Agentur geht aber davon aus, dass sich der Trend zunächst fortsetzt hat. Gesundheitswesen bleibt Beschäftigungsmotor

Motor der Beschäftigung ist wie schon in den vergangenen Monaten das Gesundheits- und Sozialwesen. Innerhalb eines Jahres wurden dort 12 600 neue Arbeitsverträge geschlossen. Die Beschäftigungsverluste gingen vor allem auf das Konto des verarbeitenden Gewerbes, wo im Vergleich zum Vorjahr 13 448 oder 4,5 Prozent der Arbeitsplätze verloren gingen. Der Hoffnungsschimmer: Der Beschäftigungsabbau sei seit August zum Stillstand gekommen, hieß es. Es gebe sogar wieder einen leichten Anstieg. Ähnlich sieht es bei der Zeitarbeit aus.

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hatte mit einer Arbeitslosenquote von 10,4 Prozent im November in Sachsen die niedrigste Quote. Auf den weiteren Plätzen folgten der Kreis Mittelsachsen und der Vogtlandkreis mit je 10,5 Prozent.

Der Kreis Görlitz und die Stadt Leipzig waren mit 14 und 13,8 Prozent die Schlusslichter. Bei den Nachbarn in Sachsen-Anhalt lag die Arbeitslosenquote im November bei 12,2 Prozent und damit höher als in Sachsen. In Thüringen fiel sie dagegen mit 10,0 Prozent niedriger aus. Bundesweit lag sie bei 7,6 Prozent. 

dpa

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