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Arbeitslosigkeit erreicht in Sachsen neuen Tiefststand – Leipzig erstmals einstellig

Arbeitslosigkeit erreicht in Sachsen neuen Tiefststand – Leipzig erstmals einstellig

Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen geht weiter zurück. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, waren im Juni rund 180.150 Männer und Frauen ohne Job.

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Der guten Konjunktur sei dank - die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt.

Quelle: Felix Kästle

Leipzig. Das seien 5888 weniger als im Mai und so wenige wie nie zuvor, sagte Agenturchefin Jutta Cordt in Chemnitz.

„Insgesamt eine erfreuliche Entwicklung, die sich nach aktuellen Prognosen auch fortsetzen wird.“ Die Arbeitslosenquote ging von 8,8 Prozent auf 8,5 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie zum gleichen Zeitpunkt noch bei 9 Prozent gelegen. Damals waren 191.000 Menschen ohne Beschäftigung.

Die positive Entwicklung lässt sich auch an den Zahlen für Leipzig ablesen. „Ich kann in diesem Monat für die Stadt erstmals eine Arbeitslosenquote im einstelligen Bereich, ganz genau von 9,9 Prozent, das entspricht 27.650 Personen, bekannt geben. Das sind 14.923 arbeitslose Menschen weniger als noch im Juni 2007“, sagte Elke Griese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Leipzig, die monatliche Berichterstattung zum Leipziger Arbeitsmarkt.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit fand in den vergangen Jahren kontinuierlich statt. Im Juni des Jahres 2007 waren in Leipzig noch 42.573 Menschen (17,7 Prozent) und im gleichen Monat des Jahres 2010 36.138 Personen arbeitslos gemeldet.

Der Rückgang spiegele sich in allen Altersgruppen wieder, so die Agentur. Bei jungen Menschen bis 25 Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen von Juni 2007 bis Juni 2014 um 2.373, das sind 50,2 Prozent auf aktuell 2.388 Personen. Bei den Lebensälteren, in der Altersgruppe ab 50 Jahren, sank die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum um 2.258 auf 8.573 Personen.

Wegen des schwachen Endes der Frühjahrsbelebung ist die Zahl der Arbeitslosen bundesweit im Juni weniger stark gesunken als in den Vorjahren: 2,833 Millionen Menschen waren auf Jobsuche - das sind 49 000 weniger als im Vormonat. „Zum Ende der Frühjahrsbelebung im Juni ist die Zahl der arbeitslosen Menschen weiter zurückgegangen, als Spätfolge des milden Winters aber etwas schwächer als üblich“, sagte Behördenchef Frank-Jürgen Weise in Nürnberg.

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent. Der milde Winter hat Weise zufolge dazu geführt, dass die Arbeitslosigkeit weniger stark gestiegen ist und sich zudem schneller und früher wieder abgebaut hat. Saisonbereinigt legte die Arbeitslosenzahl in Deutschland deswegen im Juni um 9000 auf 2,916 Millionen zu. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl nahm im Westen Deutschlands um 7000 und im Osten um 2000 zu. Gegenüber dem Vorjahr waren 32 000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

mro/dpa

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