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Wirtschaft Regional BMW fährt i3-Produktion in Leipzig hoch - Auch VW lässt in Sachsen mehr arbeiten
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional BMW fährt i3-Produktion in Leipzig hoch - Auch VW lässt in Sachsen mehr arbeiten
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20:15 15.04.2014
Kunden für das neue Elektroauto von BMW müssen sich fast auf ein halbes Jahr Wartezeit einstellen. Quelle: Britta Pedersen
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München/Leipzig

Seit Jahresbeginn seien 5000 Stück des i3 vom Band gelaufen, ein Großteil stehe als Vorführ- und Ausstellungsfahrzeuge bei den europäischen Händlern oder sei auf dem Weg in außereuropäische Märkte. Rechnet man die bisherige Produktion auf das Jahr hoch, käme BMW auf rund 20.000 Autos.

Die USA dürften der größte Einzelmarkt für den i3 werden. Gerade in Kalifornien gibt es hohe Subventionen für E-Autos. Der Verkauf dort soll laut früheren Angaben Ende April oder Anfang Mai starten - und könnte die Wartezeit auf einen i3 in Europa von aktuell sechs Monaten noch verlängern. In Presseberichten war mehrfach von einer stockenden Produktion die Rede gewesen. So hatte etwa die „Wirtschaftswoche“ im Herbst 2013 unter Berufung auf Insider-Informationen von Problemen bei der Endmontage, stillstehenden Bändern und gedrosselter Fertigung bei Zulieferern berichtet. BMW liegt mit Produktion nach eigenen Angaben aber im Plan.

Auch der Volkswagen-Konzern legt zusätzliche Schichten ein

Ebenso fährt Volkswagen Sachsen in Zwickau einige Wochen lang Sonderschichten. Wegen hoher Nachfrage liefen in der Zeit von April bis Juni an sechs Samstagen in den Frühschichten je 250 Autos der Modelle Golf oder Golf Variant zusätzlich vom Band, teilte das Unternehmen am Dienstag in Zwickau mit. Zudem habe in einer anderen Montagehalle der zweite große Umbauabschnitt begonnen. Dort wird eine Produktionslinie eingerichtet, auf der nach Bedarf zwischen den Modellen Golf und Passat gewechselt werden kann. Volkswagen Sachsen beschäftigt in dem Zwickauer Werk 7150 Mitarbeiter.

dpa

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