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DHL-Drehkreuz stockt am Drehkreuz Leipzig Personal auf

DHL-Drehkreuz stockt am Drehkreuz Leipzig Personal auf

Die Posttochter DHL stockt an ihrem europäischen Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle das Personal auf. Es würden von Dezember an 150 Mitarbeiter eingestellt, sagte der Chef der DHL Hub Leipzig GmbH, Eric Malitzke am Dienstagabend in Leipzig.

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DHL will trotz Wirtschaftskrise sein Personal am Drehkreuz Leipzig aufstocken.

Quelle: dpa

Lepizig. Weitere 240 sollen von 2010 an folgen.

Neben 100 Saisonkräften seien dies etwa Zollsachbearbeiter und Wartungspersonal. Derzeit arbeiten 2100 Beschäftigte vorrangig aus der Region Leipzig/Halle an dem Standort. Am langfristigen Ziel von 3500 Mitarbeitern werde festgehalten. DHL hatte zudem vor kurzem die Verlagerung von 788 Jobs von Belgien nach Bonn und Leipzig sowie nach Prag (Tschechien) angekündigt.

Das Drehkreuz war im Mai 2008 in Betrieb gegangen. „Der Start hätte nicht besser sein können, wir sind sehr zufrieden“, sagte Malitzke. Allerdings spürt offensichtlich auch der Logistikknoten die Wirtschaftskrise. Derzeit werden pro Tag etwa 1100 Tonnen Fracht umgeschlagen. Der ursprünglich angepeilte Wert von 1500 Tonnen werde noch nicht erreicht, räumte Malitzke ein.

Durch Optimierungen im europäischen DHL-Netz und die Verlagerung von Warenströmen nach Leipzig sei aber die Zahl der Sendungen gestiegen. Die Flugzeuge seien gut ausgelastet. Spitzenwerte von 200 000 Sendungen pro Tag würden mittlerweile mehrmals in der Woche erreicht. DHL fliegt über den Hub Leipzig Expressgüter vorrangig für gewerbliche Kunden, wie etwa Elektronik. An jedem Werktag fliegen mehr als 50 Maschinen von Leipzig/Halle zu Zielen rund um den Globus.

Er gehe von weiterem Wachstum aus, sagte Malitzke. „Wenn die Wirtschaft wieder anzieht, dann sind wir in der perfekten Situation davon zu profitieren.“ Die Posttochter hatte ihr europäisches Drehkreuz aus Brüssel an den Airport Leipzig/Halle verlegt, weil hier rund um die Uhr geflogen werden durfte. Es wurden 300 Millionen Euro investiert. Im Sommer 2008 hatte zwar das Bundesverwaltungsgericht die Nachtfluggenehmigung für Passagierflieger gekippt, Expressgutflüge aber weiterhin zugelassen.

dpa

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