Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Regional „Das Feuer, das in einem steckt“ - Leipziger Radioprojekt gewann die Elevator Pitch Night 2011
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional „Das Feuer, das in einem steckt“ - Leipziger Radioprojekt gewann die Elevator Pitch Night 2011
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:28 27.01.2012
Anzeige
Leipzig

In nur drei Minuten musste die Leipzigerin ihre Idee auf Englisch vorstellen. Klangwelten ist ein Projekt, das Hörspiele für Kinder produziert. Die Geschichten spielen in Leipzig. Im LVZ-Online-Interview erzählt sie, was sich seit der Elevator Pitch Night 2011 für sie verändert hat.

Frage: Vergangenes Jahr haben Sie bei der Elevator Pitch Night gemeinsam mit Ihrem Kollegen Friedeman Brenneis den Publikumspreis erhalten und eine Auszeichnung für die beste Geschäftsidee. Was hat sich seitdem getan?

Amelie Becker:

Diese Veranstaltung war sozusagen unser Öffentlichkeitsdurchbruch. Unmittelbar danach wurde sehr viel über unser Projekt berichtet und unglaublich viele Menschen sind auf uns aufmerksam geworden. Das war ein starker Kontrast zu dem Jahr davor, in dem wir im stillen Kämmerchen vor uns hingearbeitet haben. Viele Väter haben uns geschrieben, dass sie unsere Idee, Hörspiele nur für Kinder zu produzieren, toll finden. Viele Schauspieler haben sich im Laufe des vergangenen Jahres bei uns gemeldet und wollten unbedingt bei unseren Hörspielen als Sprecher mitarbeiten. Mittlerweile arbeiten wir deutschlandweit aber auch mit sehr vielen kreativen Netzwerken in Leipzig zusammen.

Welchen Tipp würden Sie den diesjährigen Teilnehmern mitgeben?

Ich glaube, dass es am wichtigsten ist, fest an seine Idee zu glauben. Aufgeregt sind im Prinzip alle Bewerber. Man präsentiert immerhin seine Idee zu ersten Mal auf Englisch vor einem großen Publikum. Ich hatte während meines Auftritts auch kurzzeitig den Faden verloren aber das war im Endeffekt egal. Am wichtigsten ist also, dass die Jury das Feuer spürt, das in einem steckt.

Die Bewerber werden mit Workshops auf die Veranstaltung vorbereitet. Wie laufen solche Kurse ab?

Man kann seinen Auftritt natürlich nicht von vorne bis hinten einstudieren. Im Prinzip hat man ein Konzept, das man umsetzen möchte. Die Workshop-Leiter helfen einem und geben Feedback. Am beruhigendsten war es für mich jedoch, die anderen Teilnehmer kennen zu lernen und zu merken, dass niemand perfekt ist. Das Netzwerk der Teilnehmer wird auch nach der Hauptveranstaltung weiter gepflegt und das freut mich sehr.

Wie nervös ist man während eines Auftritts bei der Elevator Pitch Night?

An diesem Abend hat alles sehr chaotisch bei mir angefangen. Ich war mitten in den Vorbereitungen zu meiner Master-Arbeit und hatte nebenbei noch eine andere Arbeit zu verrichten. Somit bin ich direkt vom Büro zur Veranstaltung gefahren und habe erstmal gestaunt, dass alle schon fertig gestylt waren und ich noch in Jeans da saß. Am Ende ist aber doch alles gut gegangen und ich hatte genug Zeit, mich umzuziehen und mich vorzubereiten. In dem Moment, in dem sich der Saal füllt, wird man erstaunlicher Weise irgendwie ruhig. Wir hätten nie erwartet, dass wir da einen Preis mit nach Hause nehmen. Vor allem ging es uns ums Feedback, damit wir mit unserem Projekt „Klangumfang“ gewinnen. Von dem her waren wir sehr glücklich. Die Teilnahme an der Elevator Pitch Night hat sich rückblickend sehr gelohnt.

Interview: Manuela Tomic

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige