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Wirtschaft Regional Ex-Ministerin von Schorlemer kontrolliert IWH
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23:25 21.06.2017
Sabine von Schorlemer überwacht in Zukunft das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Die ehemalige Ministerin wurde an die Spitze des Aufsichtsrats gewählt. Quelle: André Kempner
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Halle

Im Aufsichtsrat des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat es einen Wechsel gegeben. Sabine von Schorlemer wurde an die Spitze des Gremiums gewählt. Sie ist Nachfolgerin von Manfred Maas. Das Mitglied der Geschäftsleitung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt hatte den Aufsichtsrat seit 2003 über drei Amtszeiten hinweg geleitet.

Sie freue sich über das Vertrauen, sagte von Schorlemer nach der Wahl. Seit dem Jahr 2000 hat die gebürtige Kölnerin, die in München aufwuchs, einen Lehrstuhl für Völkerrecht, Recht der EU und Internationale Beziehungen an der Technischen Universität (TU) Dresden inne. 2008 bis 2009 leitete sie die Forschungsstelle Vereinte Nationen an der Juristischen Fakultät der TU. 2009 gelang es ihr, den weltweit ersten Unesco-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen an die TU einzuwerben. Sie wurde 1997 an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Völkerrecht und Internationaler Politik habilitiert und lehrte unter anderem mehrere Jahre in der Schweiz an den Universitäten Genf, Lausanne und Basel.

Bekannt wurde von Schorlemer, die in Leipzig wohnt und Mutter von drei Kindern ist, als Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sie 2009 als Ministerin für Wissenschaft und Kunst in sein Kabinett holte. Fünf Jahre später nach dem Ende der schwarz-grünen Koalition schied sie aus dem Amt.

„Sie ist hervorragend vertraut mit der deutschen Forschungslandschaft und ein großer Gewinn für den IWH-Aufsichtsrat“, sagte Reit E. Gropp, der Präsident des Instituts. Bereits im vorigen November hatte der Aufsichtsrat Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) zu seinem Vizechef gewählt. Weitere neue Mitglieder sind Stephan von Stenglin (Bundesbank), Jutta Schnitzer-Ungefug (Nationale Akademie der Wissenschaften) und Kristina Kostial vom Internationalen Währungsfonds.

mi

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