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Wirtschaft Regional Gewerkschaft Verdi bezeichnet Schlecker-Probleme als "hausgemacht"
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Gewerkschaft Verdi bezeichnet Schlecker-Probleme als "hausgemacht"
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18:11 20.01.2012
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"Das Unternehmen hat die Zeichen der Zeit verschlafen, zu wenig investiert und über die Jahre zu viel Geld aus der Firma gezogen", sagte der für Einzelhandel zuständige Verdi-Fachbereichsleiter für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, Jörg Lauenroth-Mago, der "Leipziger Volkszeitung" (Samstagausgabe).

Während die Konkurrenten sich ein gutes Image aufgebaut und modernisiert hätten, habe Schlecker den Trend der Zeit verschlafen. Erste Sanierungsmaßnahmen seien viel zu spät eingeleitet worden.

Lauenroth-Mago kündigte an, dass die Gewerkschaft um jeden Arbeitsplatz kämpfen werde. Bevor aber ein Sanierungstarifvertrag geschlossen werden könne, müsse das familiengeführte Unternehmen erst die Bücher offenlegen und erklären, was es zur Sanierung beitragen könne. Laut Verdi sind allein in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in rund 500 Filialen etwa 2000 Beschäftigte betroffen.

Frank Johannsen

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