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Wirtschaft Regional IG Metall mit Warnstreiks in Leipzig und Dresden - Siemens betroffen - 300 Beschäftigte beteiligt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional IG Metall mit Warnstreiks in Leipzig und Dresden - Siemens betroffen - 300 Beschäftigte beteiligt
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13:11 05.02.2015
Arbeitsniederlegungen bei Siemens in Leipzig.
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Leipzig

Im Karosseriewerk Dresden waren es 180 Beschäftigte. Nach Angaben der IG Metall sind es damit seit dem Ende der Friedenspflicht vor einer Woche insgesamt mehr als 16 000 Metaller aus 64 Betrieben in Berlin-Brandenburg und Sachsen, die sich an Warnstreiks beteiligt haben.

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Die IG Metall fordert für die rund 175 000 Beschäftigten in Sachsen 5,5 Prozent mehr Geld sowie verbesserte Altersübergänge und Anspruch auf Bildungsteilzeit. Die Arbeitgeber boten in der ersten Verhandlung ein Lohnplus von 2,2 Prozent an. Das lehnt die Gewerkschaft ab. „Das Arbeitgeberangebot über die Erhöhung der Entgelte um 2,2 Prozent ist für die Beschäftigten eine Provokation", so Bernd Kruppa von der IG Metall Leipzig. IG-Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel bekräftigte, an den Forderungen festzuhalten und sich einzelne Forderungsteile nicht abkaufen zu lassen. Am 13. Februar wird in Radebeul bei Dresden in zweiter Runde verhandelt.

Auch bei Porsche und BMW gab es in den vergangenen Tagen bereits Warnstreiks:

(mit dpa)

lvz

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