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IWH-Chef Blum geht - Doppelspitze folgt

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Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wird nicht mehr von Ulrich Blum im Amt des Präsidenten geleitet. Der Vorstandsrat nahm am Mittwoch seinen angekündigten Verzicht auf das Amt zum 31. Oktober an.

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Hinter verschlossenen Türen muss es beim IWH hart zur Sache gegangen sein. Sachsen-Anhalts Wissenschaftsministerin verkündete am Ende eine wichtige Personalien. Als Ersatz für Ulrich Blum (Foto) kommt eine Doppelspitze.

Quelle: dpa

Berlin/Halle. Zudem vereinbarte das Gremium, dass das Institut von November an interimsweise von der Leiterin der Abteilung der Strukturökonomik, Jutta Günther, sowie von IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller geführt werden soll. Das teilte das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium in Magdeburg mit.

Das IWH ist das einzige Wirtschaftsforschungsinstitut in Ostdeutschland. Es gehört mit rund 80 Mitarbeitern zum Kreis der Experten, die Gutachten und Prognosen zum Wirtschaftswachstum in Deutschland abgeben. Die Rettung des Instituts sei noch nicht sicher, da es dazu bislang kein positives Votum der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) gebe, erklärte Ministerin Birgitta Wolff (CDU). Blum hatte nach massiver Kritik an der Leistung des Instituts im September angekündigt, auf sein Amt als Präsident zu verzichten - unter bestimmten Bedingungen, wie er vor der Sitzung sagte.

Dazu gehöre, dass er als Hochschullehrer an einer Universität so arbeiten könne, wie er das als international tätiger Wissenschaftler zuvor auch getan habe. Blum wies Vorwürfe mangelnder Leistung des Instituts zurück. „Wir sind gut, wir haben gute Leistungen erbracht“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Wolff zufolge hat die Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität zugesagt, das IWH künftig stärker personell zu unterstützen. „So soll die IWH-Präsidentschaft mit einer Professur an der Magdeburger Universität verknüpft werden.“

Blum sagte, er persönlich sei immer ein Optimist gewesen. „Wenn eine Tür zugeschlagen wird, gehen zwei Fenster auf, und man muss sehen, für welches Fenster man sich entscheidet“, sagte er mit Blick auf seinen weiteren beruflichen Werdegang. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft, zu dem das IWH gehört, hatte im Juli dieses Jahres gefordert, das Institut wissenschaftlich grundlegend zu reformieren und dafür im Laufe des kommenden Jahres die konzeptionellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen. Für 2014 ist dazu eine erneute Evaluierung geplant. Der Vorstandsrat nahm auch den Amtsverzicht von IWH-Geschäftsführer Frowin Gensch an.

Petra Buch, dpa

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