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Wirtschaft Regional Industrielle Zukunft - Ministerium studiert Science-Fiction-Literatur
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17:35 18.06.2017
Ob sich Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) auch persönlich in die Sciene-Fiction-Literatur einlesen wird, ist nicht bekannt. (Archivbild) Quelle: dpa
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Dresden

Bei der Suche nach Strategien für die industrielle Zukunft Sachsens bedient sich das Wirtschaftsministerium jetzt auch der Science-Fiction-Literatur. In einer «ungewöhnlichen Partnerschaft» der «StrategieWerkstatt: Industrie der Zukunft» und der Phantastischen Bibliothek Wetzlar sei ein gemeinsames Papier entstanden, teilte das Haus am Sonntag in Dresden mit. Unter dem Titel «Schlaglicht: Die Zukunft der Produktion im Spiegel der Science Fiction» soll es deren Ideen zur Industrie der Zukunft wiedergeben.

Science-Fiction-Literatur könne zum Nachdenken anregen, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Sie behandele mit ihren Mitteln Fragen nach Chancen und Risiken sowie technologischen Entwicklungen und deren Akzeptanz.

Die StrategieWerkstatt entwickelt seit Anfang 2016 Grundzüge einer Industriestrategie für Sachsen. Sie soll eine Plattform zur Kommunikation mit Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Netzwerken und Sozialpartnern sein. In zwei früheren Arbeiten war die Bedeutung von Unternehmensgründungen sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft für die industrielle Entwicklung thematisiert worden.

LVZ

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