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Wirtschaft Regional Kommunen stecken 120 Millionen Euro in schnelleres Internet
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12:08 26.09.2017
Breitbandausbau: Bündel von Glasfaserkabeln und eine Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Dresden - 

Elf sächsische Städte und Gemeinden investieren mit Hilfe des Bundes und des Freistaats insgesamt 120 Millionen Euro in eine schnellere Internetversorgung. Entsprechende Förderbescheide überreichte der für Digitales zuständige Staatssekretär Stefan Brangs am Dienstag, wie das sächsische Wirtschaftsministerium mitteilte. Knapp die Hälfte der 120 Millionen Euro trägt demnach der Bund, 42 Millionen Euro schießt der Freistaat zu, den Rest zahlen die Kommunen.

Die geförderten Städten und Gemeinden sind Chemnitz, Lichtenau, Eppendorf, Hainichen, Oederan, Brand-Erbisdorf, Glauchau, Mülsen, Lugau, Limbach-Oberfrohna und Neukirchen im Erzgebirge.

Breitbandausbau sei wichtig, um in Zeiten der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben, sagte Brangs laut Mitteilung. „Die Investitionssummen sind dieses Mal außergewöhnlich hoch.“ Das gelte auch für den Eigenanteil, den die Kommunen tragen müssten. „Ich weiß, dass das vielen nicht leicht fällt“, sagte Brangs. „Es zeigt aber, dass immer mehr Städte und Gemeinden die Bedeutung einer leistungsfähigen Breitbandversorgung erkannt haben.“

Von LVZ

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